3.8.2016: Nuestro Barrio im Vetomat

Vetomat mit Workshop und Diskussion im Programm von Neurotitan bei der Ausstellung des Projektes Nuestro Barrio (NB):

“Mittwoch, 03.08.2016 um 18.00 Uhr Bericht und Diskussion UNABHÄNGIGE KUNSTRÄUME IN BERLIN UND MEXIKO CITY (VETOMAT)

In den Räumen des unabhängigen und selbstverwalteten Kunst- und Siebdruck Kollektivs Vétomat begann der Austausch zwischen den Nuestro Barrio Kollaborateuren. Hier treffen sie sich an diesem Abend, stellen ihre Arbeit und Projekträume vor und diskutieren die Situation der freien Szene in beiden Städten. Diese Diskussion wird auch einen Blick auf die bevorstehende Entmietung des Vétomat Kollektivs aus den Räumen in der Scharnweberstraße 35, die sie seit 10 Jahren bespielen, und die aktuelle Situation im Friedrichshainer Nordkiez werfen. Mit anschließender Küfa und Konzert.

Wednesday, 03.08.2016 at 7pm Review and Discussion INDEPENDENT ART SPACES IN BERLIN AND MEXICO CITY (VETOMAT)

The exchange between Nuestro Barrio collaborators began in the space of the independent and self-managed art- and screenprint collective Vétomat. Here they will meet tonight, present their work and project spaces and discuss the situation of the independent scene in both cities. This discussion will also focus on the upcoming vacating of the Vétomat collective from the premises in Scharnweberstraße 35 which they are using for 10 years and the current situation of the Friedrichshain Nordkiez (northern part). Followed by Küfa (soli-food) and concert.”

http://www.neurotitan.de/Galerie/Archiv/2016/160730_nuestro%20barrio%20program.html

Siehe: http://www.neurotitan.de/

http://www.neurotitan.de/Galerie/Archiv/2016/160730_nuestro%20barrio/nuestro%20barrio%20logo_400x333.jpg

“30.07.2016 – 20.08.2016

nuestro barrio

eine Kollaboration von Somosmexas, Feral, not your soap und neurotitan

Eröffnung am 30.07.2016 um 19.00 Uhr

zum Programm geht´s hier

Das Projekt Nuestro Barrio bringt Künstler_innengruppen der freien Szene Berlins und Mexico Stadt zusammen um einen langfristigen Austausch zwischen den Akteuren beider Partnerstädte aufzubauen. Aus Mexico werden SOMOSMEXAS und FERAL für eine Künstlerresidenz nach Berlin reisen und im Anschluss das Berliner Kollektiv NOT YOUR SOAP nach Mexiko Stadt.

Der Austausch involviert Ausstellungen, Workshops, Diskussionen, Vorträge und gemeinsam entwickelte Kunstaktionen, die sich thematisch mit einer sozialgerechten Stadtentwicklung beschäftigen und künstlerische Antworten auf die (räumliche) Verdrängung unabhängiger Kultur- und Kunstprojekte suchen.

In Berlin und Mexiko-Stadt spielt die freie Szene eine entscheidende Rolle für die Entwicklung zeitgenössischer Kunst. Oft bieten sich vor allem über die Impulse der freien Szene Möglichkeiten künstlerischen Ausdruck zu entwickeln, auszuprobieren und dabei gleichzeitig dem wirtschaftlichen Druck standzuhalten. Zwischen beiden Hauptstädten gibt es eine etablierte Städtepartnerschaft, die jedoch wenige Berührungspunkte mit der freien Szene schafft.”

http://www.neurotitan.de/

http://cms.vetomat.net/index.php/2016/08/3-8-2016-nuestro-barrio-im-vetomat/

“Call for Papers” – Aufruf zu >>Anarchistischen Perspektiven auf die Wissenschaft<< 2016

“Aufruf zu Anarchistischen Perspektiven auf die Wissenschaft (“Call for Papers”) 2016

Created by: Vorbereitungszusammenhang. Created on: 04.07.2016 – 12:29. Date: Friday, 28. October 2016 – 15:00.

Plakat Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft 2016

anarchistische perspektiven auf die wissenschaft

anarchistische perspektiven auf die wissenschaft

Wir freuen uns vom 28.-30.10.2016 zu einer Neuauflage des „Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft“-Kongresses nach Hamburg einladen zu können. Wer ist dieses Wir? Das ist erst mal die Vorbereitungsgruppe, die sich aus unterschiedlichen Individuen der „anarchistischen Galaxie“ mit ebenso unterschiedlichen Ideen und Vorstellungen zusammensetzt.

Das „Wir“ will sich aber nicht von den vielen unterschiedlichen Menschen, Zusammenhängen und Gruppen im „Anarchismus“ abgrenzen, die – mal informell, mal formell organisiert – die vielseitigen Strömungen und Ausformungen ausmachen und sich manchmal nur auf Grundsätze wie Gegenseitige Hilfe, Direkte Aktion, Herrschaftsfeindlichkeit, Freie Assoziation, Ablehnung von Staat, Religion und Eigentum einigen können. Trotz aller Uneinigkeiten machen sie das aus, was sich heute in vielfältiger Weise auf dem Begriff Anarchie im Positiven bezieht. Das schließt per se „Anarchokapitalist*innen“ und „Anarchonationalist*innen” aus.

So wünschen wir uns, dass der kommende Kongress ein Begegnungsort für all diese unterschiedlichen Anarchist*innen und daran Interessierten wird. Ein solcher Begegnungsort ist für uns ein Ort für direkte Debatten unter Menschen auch ohne Computer und Internet; ein Ort auch für kontroverse Diskussionen; ein Ort an dem uns gegenseitige Kritik helfen soll, Alternativen zu einem exklusiven Umgang mit Wissen zu denken und bestenfalls zu praktizieren, welche heute im akademischen Zirkus eingesperrt zu sein scheinen.

Eine anarchistische Bewegung steht heute und zukünftig vor der Herausforderung aktuelle Antworten auf drängende Fragen ihrer Zeit zu finden und diese zu allgemein nutzbaren, änderungsfähigen Praxen zu entwickeln. Dazu gehört nicht nur das Anstellen von Analysen und der Austausch darüber, sondern gerade auch die permanente Weiterentwicklung anarchistischer Theorien und Strategien. Wir brauchen Begegnungsräume, in denen wir vergangene Erfahrungen betrachten, reflektieren und Schlüsse für die Zukunft ziehen. So beinhalten „alte Bücher“ meist etwas Interessantes, auch heute noch Aktuelles. Es gilt sie jedoch neu zu lesen, auf ihre heutige Brauchbarkeit hin zu prüfen, sie sich wieder- und neu anzueignen; auch sollten neue Theorien aufgestellt werden. Wir brauchen freie Formen der Wissensweitergabe, die allen Menschen offen steht, und wir brauchen Orte, an denen dies möglich wird.

Um diesem Anspruch näher zu kommen, möchten wir bei dem, was wir hier Kongress genannt haben, unterschiedlichen Formen Raum geben. Unsere Vorstellung ist eine bunte Mischung aus Vorträgen, Lesungen, Workshops, Gesprächskreisen und vielleicht auch Filmvorführungen, um so den Kongress für viele Menschen so zugänglich und attraktiv wie möglich werden zu lassen. Wichtig ist uns kein exklusives Happening für Akademiker*innen zu organisieren. Wir wünschen uns allen Menschen einen Ort des Wissensaustausches und der Begegnung anzubieten, egal welchen Zugang zu Bildung diese bisher haben konnten. Dies soll als eine Einladung verstanden werden, zu beginnen, die gesellschaftlichen Barrieren nach besten Möglichkeiten zu überwinden.

Ausgehend von der Abschlussdiskussion des Kongresses 2015 erscheint es uns sinnvoll, die im Folgenden aufgeführten Punkte als eine Art inhaltlichen Rahmen vorzuschlagen:

1. Wege zu anarchistischen Formen der Wissensaneignung und Theorieproduktion:

a) Formen/Praktiken einer anarchistischen Wissenschaft und Wissensvermittlung; Wie sind diese im Hier und Jetzt zu realisieren, unabhängig und im Konflikt stehend zu den normierenden, disziplinierenden und Herrschaft reproduzierenden Institutionen (Schule, Uni, …) der aktuellen Gesellschaft?

b) Möglichkeiten der inhaltlichen und methodischen Einflussnahme auf „wissenschaftliche Fächer“, auf Grundlage anarchistischer Grundsätze (sicherstellen das Wissenschaft ohne Herrschaft möglich wird) z.B. Zugang zu Wissen und Weitergabe, Öffnung der Forschung für anarchistische Interessengebiete.

2. Wissenschaftliche Betrachtungen und Aneignung der anarchistischen Ideengeschichte – Erforschung und zugänglich Machen diesbezüglicher historischer Schriften und Überlieferungen. Was können brauchbare anarchistisch-wissenschaftliche Methoden sein? Wie konstituiert sich eine „Anarchismusforschung“, welche sich der Vereinnahmung und Kontrolle durch die aktuellen Wissensinstitutionen entziehen kann?

3. Anarchistische Betrachtungen von Wissenschaft aus einem erkenntnistheoretischen Blickwinkel, mit dem Ziel der Weiterentwicklung bestehender anarchistischer Ideen/Theorien bspw. in Bezug auf die nicht Repressiven Techniken der Herrschaftssicherung, zur Frage der sozialen und interkulturellen Differenzen, Schnittmenge von verschiedenen Diskriminierungsformen (Intersektionalität), Queertheorie, …

Hierzu laden wir alle Interessierten zu einem „Call for Papers“ ein, mit eigenen Beiträgen am Kongress teilzunehmen, so dass das Programm nicht nur aus unserer Filterblase entspringt und weiter an Vielseitigkeit gewinnen wird.

Wir bitten um das Einreichen einer aussagekräftigen Beschreibung des geplanten Inhalts (max. 2 Seiten) mit einem Titel bis zum 31.07.2016 an [: anarchie [bindestrich] uhh [at] riseup [dot] net ] (PGP möglich*) mit dem Betreff „Beitrag A-Kongress 2016“. Eine kurze Information zu Person oder zum Gruppenzusammenhang wäre ebenfalls gut. Eine Antwort als Resultat der Auswahl durch die Vorbereitungsgruppe wird ab dem 17.08.2016 erfolgen.

Als Orientierung sind für Vorträge/Lesungen 30-45 Minuten (+30Min. Diskussion) und für Gesprächskreise/Workshops 2.5 Stunden Zeit angedacht.

Des Weiteren wollen wir dazu einladen, 2-3 Tage direkt vor dem Kongress für ein vertieftes Arbeiten zum Thema zusammen zu kommen. Dazu bitten wir auch um eine Anmeldung per Mail, um sehen zu können, ob sich dafür ausreichend Teilnehmer*innen finden. Schickt uns gerne auch Feedback, Kritik und Anmerkungen!

Wir freuen uns auf deine/eure Teilnahme!

Die diesjährige Vorbereitungsgruppe

* PGP-Key gibt es vom Schlüsselserver oder per Mailanfrage”

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/en/node/184012

14.7.-3.8.2016 Kino Lichtblick: A las Barricadas – Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936–1939 – Film-Vorführungsreihe und -Besprechungen

Empfehlung:

“Filmreihe zum 80. Jahrestag

A las Barricadas –
Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936–1939

14. Juli bis 3. August 2016

Am 18. Juli 1936, vor 80 Jahren, putschte Franco gegen die [spanische] Republik. Einen Tag später antworteten große Teile der Arbeiter[_innen]schaft mit [dem Aufstand für (die Vorbereitung) eine/r] Sozialen Revolution. Welche historische Bedeutung der Spanische Bürgerkrieg und die einhergehende [(versuchte)] Revolution haben, lässt sich [u.a.] an der Vielzahl der Filme ablesen, die sich [damit] auseinandersetzen.

Wir zeigen eine kleine Auswahl davon. Zu sehen sind »Klassiker« wie Ken Loachs »Land and Freedom«, Hans-Magnus Enzensbergers Film über Durruti oder Pepe Danquarts Frühwerk »Die lange Hoffnung«, aber auch zeitgenössische Produktionen und neuere Werke, darunter eine Premiere mit »Memoria Viva«.

In Zusammenarbeit mit:
KFSR, VVN-BDA, FAU, Jungle World,” ND

http://www.lichtblick-kino.org/filmreihe/2016/16_07_A_las_Barricadas

“Lichtblick Kino
Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77
10435 Berlin
Tel 030 – 44 05 81 79″

http://www.lichtblick-kino.org

+++

Siehe auch:
“Bundesweit
Kinotour: Memoria Viva – Lebendige Erinnerung
14.07.2016 – 18:15″ https://linksunten.indymedia.org/de/node/183836
“Berlin
A las Barricadas – Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936–1939 – Filmreihe zum 80. Jahrestag
14.07.2016 – 17:00″ https://linksunten.indymedia.org/de/node/183838

PM der R94 zu berliner Polizei und Neonazi-Leaks

Hinweis / Zitat: “Pressemitteilung der Rigaer94

[vom] 30. Juni 2016

Öffentliche Erklärung zur geleakten Polizeidatenbank über die Rigaer 94

Wie uns [...] bekannt wurde, hat die von [Neo]Nazis [(!!!)] betriebene Web-Site http://blog.halle-leaks.de bereits am 23. Juni, also einen Tag nach Räumungsbeginn, interne Daten der Berliner Polizei veröffentlicht, die die Rigaer Straße 94 betreffen.

Die Daten betreffen zahlreiche Personen, die offenbar von der Polizei in der Rigaer 94 festgestellt wurden, darunter Mieter und Gäste. Die veröffentlichten Screenshots beweisen zum einen, dass die Polizei eine Datenbank angelegt hat, in der alle erfasst werden, die das Haus betreten. Zum anderen zeigt der Leak, dass es personelle Verknüpfungen der Einsatzkräfte mit organisierten [Neo]Nazis gibt.

Wir sehen in der willkürlichen Datensammlung über das Haus und alle Personen, welche die Polizei-Checkpoints passieren, einen weitreichenden Eingriff in unser Leben, der sicherlich auch jeder rechtlichen Grundlage entbehrt.

Die Tatsache, dass [Neo]Nazis bereits einen Tag nach Räumungsbeginn Zugriff auf persönliche, geheime Daten aus Polizeidatenbanken haben, bestätigt die These von engen Verknüpfungen zwischen Behörden und rechten Gruppen. Die Veröffentlichung ist eine Bedrohung für alle Personen, deren Daten veröffentlicht wurden.

Die Polizei ist nicht in der Lage und nicht Willens, für die Sicherheit der Bewohner_innen der Rigaer Straße zu sorgen. Die einzige Konsequenz aus dieser Erkenntnis, die jetzt unumgänglich ist, [ist], dass sich die Polizei sofort aus der Rigaer Straße zurück[zuziehen hat]. Sie [muß den E]insatz abbrechen, so dass wir wieder die Möglichkeit haben, unser Haus gegen Angriffe zu schützen.

In der jüngsten Vergangenheit ist es hier im friedrichshainer Nordkiez bereits mehrfach zu Bedrohungen und Angriff[en] durch [Neo]Nazis gekommen. [Vgl.]

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183669.

[D]ie Tatsache, dass Polizist_innen sensible Informationen an [Neo]Faschisten weitergeben, ist keine Neuheit. So gab es vergangenen Jahres [- wieder mal -] einen Skandal in Sachsen, als nach einer Polizeikontrolle bei Antifaschist_innen deren Daten [von Neo]Nazis veröffentlicht wurden.

30. Juni” 2016

Ver. n. / Quelle: https://rigaer94.squat.net/2016/06/30/pressemitteilung-der-rigaer94/

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183746

ND 2.7. “Polizei: Rigaer-Leak ist echt
Ermittlungen um Datenleck sensibler Personendaten gehen »in alle Richtungen«
Nach der Veröffentlichung von Namen einiger Bewohner des Hausprojekts Rigaer Straße 94 auf einem rechtsextremen Blog ermittelt die Polizei auch in den eigenen Reihen.” http://www.neues-deutschland.de/artikel/1017305.polizei-rigaer-leak-ist-echt.html

+++

Siehe auch

4.7.: “Montag, 4. Juli 2016 – 17:00 Uhr
„Refugee-Demo“ zur Unterstützung der Rigaer Straße 94″

http://www.xhain.info/termine/demokalender.htm

http://berlin.zwangsraeumungverhindern.org/2016/06/30/4-7-demonstration-von-stop-deportation-wohnungen-statt-lager/

5.7. Protestkonzert: “[B] Weg mit der Ohnmacht!” 14Uhr Dorfplatz

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183747

KiezDemo am 9.7.: “Aufruf der Initiative „Keine Rendite mit der Miete/Friedrichshain“ zur Demo gegen Carré Sama Riga am Samstag, 9. Juli 2016, 16:00 Uhr”

http://mietenstoppfriedrichshain.blogsport.de/2016/06/30/aufruf-der-initiative-keine-rendite-mit-der-mietefriedrichshain-zur-demo-gegen-carre-sama-riga-am-samstag-9-juli-2016-1600-uhr/

“Tag 10 – Briefe aus der belagerten Rigaer Straße”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183812

“(B) Update Artikel zur Demo am 9.07. Rigaer 94 verteidigen! Investor*innenträume platzen lassen!”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183800

“R94 Action Day 05.07.”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183784

“”Every Eviction Has Its Price”: International Call Out From Rigaer 94 – Demos 5th & 9th July – Berlin ”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183781

“Videosammlung Rigaer Straße”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183712

“Polizeiberlin steckt offenbar Einsatzdokumente mit pers. Daten an Neonazis durch. #Rigaer”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183701

Abgeordnetenhaus und BVV Wahl 2016 Berlin

Als doch interessante neue Entwicklung zu verzeichnen ist, daß sich ein neues basisdemokratisches Bündnis bzw. eine Gruppe zur Wahl in Friedrichshain-Kreuzberg aufgemacht hat, die “ÖkolinX – Antirassistische Liste”, ein basisdemokratischer Zusammenschluß, beflügelt von ihrer radikaldemokratischen “Mutterpartei”, der “Ökologischen Linken”.

Warum wir das so interessant finden? Nun, weil es in der aktuellen politischen Situation eine taktische linke Wahlalternative zum bestehenden Mainstreamparteienbrei und vor allem den neuen wie alten Rechten darstellt und weil ihr Konzept, ihre Gründe, Inhalte und Ziele (bisweilen), begründet, annehmbar und zu teilen sind(!), solange sie nicht in flachen Parlamentarismus umschlagen.

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns darum entschlossen ihren Text hier abzubilden und zu spiegeln:

Pressemitteilung (PM) / Kandidaturerklärung der ÖkoLinX-ARL Berlin
OekoLinX-ARL-BFK-PM-Kandidatur-Berlin-20160613 (PDF)

Ihre Kandidat*innen
OekoLinX-ARL-BFK-Kandidat_innen-Berlin2016 (PDF)

Quelle: oekolinx-arl.de/dl/dl.pdfa?download=OekoLinX-ARL…Berlin…‎

Zur übergeordneten Organisation: http://www.oekolinx-arl.de/

Bundesweite basisdemokratische Partei: http://www.oekologische-linke.de/

Wir rufen hiermit nicht direkt zur Wahl auf und geben keine direkte Empfehlung ab. Aber eine Überlegung ist es schon wert. Entscheidet Euch selbst!

Anmerkung: Was wir allerdings nicht verstehen und u.a. aus der Sicht der Politik der ersten Person nicht teilen, ist z.B. die nicht hierarchiearme Kooperative mit der “Mutterpartei” und ihrer Ikone, die wir auch aus technischen Gründen nicht nachvollziehen können. Kaderpolitik wollen wir nicht. Wenn die Gruppe jedoch unabhängig genug agiert, finden wir das sehr unterstützenswert.

Edit: Wir sind mal sehr gespannt, ob das bürgerliche Zweckplattformen auf dem Schirm haben, wie das sog. “Kiezbarometer” (von “Polly & Bob”; http://blog.pollyandbob.com/kiezbarometer-friedrichshain/?lang=de) und das “Stadtteilbüro” (http://www.stb-fhain.de/), bei dem auch die rechtsbürgerlichen der sog. “Anrainer” (http://dieanrainer.de/2016/04/hallo-berlin-hallo-friedrichshain/), die für eine Verschärfung der Repression und rassistische Kontrollen(1) rund um das RAW-Gelände und die Revaler Straße, mit einer “Petition” (https://www.openpetition.de/petition/online/konsequente-bekaempfung-des-drogenhandels-rund-um-das-raw-gelaende-in-berlin-friedrichshain) mitverantwortlich sind, mit von der Partie sind.

(1 vgl. z.B. Alltagsrassismus ala Pberg: http://de.indymedia.org/2005/07/123250.shtml )

Der Witz des (Wahl-)Jahres 2016

Der leider bislang schlechteste Witz des berliner Wahljahres 2016 in Berlin, für uns, schlechthin ist aber der hier:
“Am 08.03.2016 um 09:22 schrieb < [...]@ba-fk.berlin.de>:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie Sie sicherlich wissen, finden nächstes Jahr am 18.09.2016 die Berliner Wahlen statt. Dabei sind wir als Bezirkswahlamt Friedrichshain-Kreuzberg für die organisatorische Vorbereitung und Durchführung zuständig. Um den reibungslosen Ablauf von Wahlen zu gewährleisten, benötigen wir Objekte in unserem Bezirk, die am Wahltag als Wahllokal genutzt werden können.
Gerne möchte ich bei Ihnen eine Anfrage starten und Sie um ein persönliches Gespräch bitten, in welchem wir die Möglichkeit der Nutzung Ihrer Einrichtung besprechen.
Über eine Rückmeldung von Ihnen würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
[…]
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Amt für Bürgerdienste – Bezirkswahlamt
Leiterin Geschäftsstelle Wahlen
Frankfurter Allee 35/37, 10247 Berlin, Raum 4304
Tel.: +49 30 90298 – 2026
Fax: +49 30 90298 – 3263
[...]
E-Mail: bezirkswahlamt@ba-fk.berlin.de
Die Übermittlung elektronischer Dokumente an das Amt für Bürgerdienste ist gemäß § 3a Abs. 1 Verwaltungsverfahrensgesetz nur über folgende E-Mail-Adresse möglich: Post.Bued@ba-fk.berlin.de.”
Quelle: Eine E-Mail aus dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, von einer Beauftragten der Leiterin der sog. Geschäftsstelle Wahlen.
Nachdem das erste Lachen verklungen war, fragten wir uns: Was soll das, können die nicht lesen? Das Vetomat steht allein mit seinem Namen schon für eine Ablehnung des nicht nur hiesigen Wahl-Systems und der PolitSalon für die Ablehnung der etablierten, elitären, Art von “Politik”, des (politischen) “Volksparteien”-Systems, der nationalen, deutschen und kapitalistischen Form, der sog. parlamentarischen Demokratie sowie des hierarchischen und herrschaftlichen, kapitalistischen, Gesellschaftssystems(1).
Insbesondere der PolitSalon hat sich stets gegen das Wählen als Form der Machtbestätigung, die Stärkung des falschen Systems der sog. „Volksherrschaft“ und die „Übertragung“ von „Verantwortung“, ausgesprochen. Wir empfehlen immer: 1. Das Ungültigwählen gegen die vorherrschenden Verhältnisse und ihre Repräsentant(_inn)en*, 2. das Nichtwählen und die Selbstorganisation, 3. wenn dann, mindestens, das strategische Wählen gegen Rechts.

Damit ist wenigstens eine echte basisdemokratische Partei bzw. Gruppe im Vetomat als sehr parteiisch anzusehen, womit ein “Wahllokal” hier ohnehin, schon formal, aus Gründen der nicht vorhandenen „Unparteiischkeit“, in diesem Sinne, nicht zulässig wäre.

Und die andere Frage wäre: Was bieten sie uns dafür?
Denn es gilt weiterhin: Wer die Stimme abgibt, hat keine (eigene) mehr.

[(1): Gegen andere Formen der schlechten (undirekten / antibasis-) „Demokratie“ und Republiken sowie der klassischen Staatsformen und traditionellen Nationen an sich sind wir im Übrigen theoretisch und diskursiv aus Prinzip. Z.B. monarchistische Demokratie, parlamentarische Monarchie, konstitutionelle Monarchie, aristokratische Demokratie, religiöse Demokratie, Autokratie, Plutokratie, fundamentalistische Republiken, Oligarchien, Diktaturen etc. pp..]

Wahlen ändern nix, sonst wären sie verboten.

GEhMA weg 2016

Der nächste Witz der uns gezeigt wurde ist ein Schreiben von der GEMA zur sog. “Fußball-Europameisterschaft” der Männer:

gemawitzem2016

Was soll der Bullshit?
Im Vetomat ist noch kein Fußballspiel live übertragen oder gezeigt worden, das wird es auch nie werden und es wird auch erst recht kein Spiel von einer Nationalmannschaft gezeigt werden. Und mit deutschchauvinistischen public-viewing Deppen wollen wir sowieso nix am Hut haben.
Und selbst wenn, dann wäre das, genau so wie alles andere im Vetomat, keine öffentliche Veranstaltung, denn das Vetomat ist ein Vereinsraum. Also, tschüß!

Wer der GEMA mal sagen will was das für ein Quatsch ist, kann sich ja unter einer der darin angegebenen Telefonnummern oder Adressen melden.

Viel Spaß

Irrwitzige “Rezension” (“Bericht”) gefunden

Kopfschütteln aus dem PS

Uns wurde ein irrwitziger Beitrag auf Google zugesandt der einen komischen Text enthält. Kopfschüttelnd haben wir ihn gelesen. Zum Lachen war er dann doch zu doof. Es geht darin um eine vermeintliche “Bewertung” des Vetomats, eher den Versuch einer Abwertung eines basisdemokratischen Prinzips und des Selbstschutzes alternativer bis linker Kollektive. Also den Versuch einer Denunziation und Diffamierung. Diese soll hier als abschreckendes Anschauungsbeispiel für ein typisches Problem von bürgerlicher Ideologie (wie z.B. Totalitarismus/Extremismustheorie) mit alternativen linken Freiräumen stehen.
Aber lest selbst:

“Netzwerk – nutzer
vor 4 Monaten-”:
“Die Schließung des Vetomaten ist zu befürworten. Viele Leute wurden vom Vorstand auf sehr skurile Art und Weise von den Aktivitäten ausgeschlossen, ohne sich dramatisch etwas haben zu Schulden kommen lassen. Im Gegenteil. Sie haben sich sogar eingebracht. Ein “ich habs mir doch nochmal anders überlegt, wenn du mir zu Nahe kommst” mit Totalauschluss ist sehr typisch in der Linksszene und eine schlechte Kopie der DDR. Ich möchte nicht in einem Land leben, indem das Prinzip “zweite Chance” so sehr unter den Tisch gekehrt wird. Denn erst dieses Prinzip erlaubt politische Stabilität. Das widerspicht aber dem Prinzip des “Vétos”. Daher ist von diesem Konzept abzuraten.” (sic! Fehler im Original.)

Quelle: https://www.google.de/search?q=vetomat&ie=UTF-8&oe=UTF-8&gws_rd=cr,ssl&ei=Z8hJV-CIAauagAaWxavgAQ#gws_rd=cr,ssl&lrd=0x47a84e5f94355b13:0x2d2666865151e959,1,,

Offensichtlich versucht die Person auf etwas anderes hinauszuwollen. Ein “Vorstand” des Vetomat ist uns bislang nicht bekannt, da der Verein lediglich sozusagen Träger des Ladens ist und sich das Kollektiv des Projektes selbst organisiert. Von diesen “Vielen” ist ebensowenig etwas bekannt. Vermutlich hatte die Person einmal Probleme auf einem Plenum, ihre Vorschläge wurden vielleicht abgelehnt, es gab eine andere Kontroverse oder Auseinandersetzung. Aber das ist alles nur reines Spekulatius. Zum Prinzip des “Vetos” gehört allerdings auch der Dissenz und die Differenz, nicht nur der den Anschein wahrende, scheinheilige und stillschweigende vermeintliche Konsens – mit den herrschenden Verhältnissen – ohne Widerspruch zu einer vermeintlichen Offenheit, die sich nicht abgrenzen kann gegen Rechts. Einen (Mindest-)Konsens auf einem Plenun zu erzielen, ohne Gegenrede oder Veto, bedeutet aber auch die Entscheidung des Plenums danach zu akzeptieren, mitzutragen oder eben neu in Frage zu stellen. Abstimmungen oder sog. Mehrheitsentscheidungen gibt es in diesem System nicht. Die Person die das schreibt wäre vielleicht selbst besser in der Führung oder eher Untergebenheit, dem Mitläufertum, einer (rechten) Diktatur aufgehoben als sie denkt und ist damit näher an der falschen Ideologie sowie der “schlechten Kopie” dran, als an der ansatzweisen Kritik die sie zu betreiben versucht (und mit der offenbar jemensch unbekanntes persönlich getroffen werden soll. Der Pfeil geht jedoch ins dunkelblaue Nichts.).
Sie steht sogar eher noch weiter rechts mit einer eindeutigen Rechtsoffenheit, denn das Problem mit einer (geschlossen betrachteten) sog. “Linksszene” (was auch immer das sein soll) wird offen selbst von der Person als ihres erkennbar gemacht. Schrecklich ist dann auch noch die Vermischung eines kleinen alternativen Ladenlokals mit einem “Land” (in dem Fall ist vermutlich das heutige “Deutschland” gemeint) und das wirre gefasel von sog. “politischer Stabilität”, wo, was und warum auch immer das sein mag (politologischer Unsinn). Der Nachsatz klingt dann völlig wirr, weil nichtmal ausgeschrieben ist welches “Prinzip” eigentlich abgelehnt werden soll; das der sog. “zweiten Chance” oder das des “Vetos”? Unklarer ist noch welches “Vetos” eigentlich? Das des Verständnisses der Person, ein allgemein Politisches oder das des Vetomats bzw. des Plenums des Kollektivs, wenn es doch eigentlich am Anfang gegen einen vermeintlichen “Vorstand” ging…?
Da wird leider klar was für ein Problem dort im Kopf vorherrscht. Die Uneinigkeit und verwirrte Sinnsuche, zwischen den Antagonismen, den täglichen Konflikten, mit sich und der (politischen) Welt. Es handelt sich damit ansich um einen erklärten Selbstauschluß, der in dem Fall auch berechtigt zu sein scheint und nur begrüßt weren kann. Leider kommen solche Fälle viel zu oft vor und sind Massenpsychologisch längst keine Seltenheit. Sie zeigen u.a. den deutlichen Bruch im Gesellschaftssystem durch ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen auf und sind ein Teil des permanenten Niederkniens.

Bloß gut, daß die Person dem Veto darum hoffentlich weiterhin fern bleibt. Anderen alternativen und linken Projekten ist das ebenso nur zu wünschen. In einem Sektenzentrum wäre sie vielleicht besser aufgehoben.
Die Art der Diffamierung jedoch ist als plumper Verleumdungsversuch und üble Nachrede zu bezeichnen.

Wir sind dagegen gespannt wie es mit dem Vetomat, seinen Crews und dem Kollektiv progressive weitergeht und wo die (lokale) Reise ab Oktober hingehen wird oder was sonst noch kommen wird.

Jede* und Jeder* die oder der ein ehrliches Interesse daran hat ein alternatives Kollektiv zu unterstützen ist darum herzlich aufgerufen sich am Vetomat zu beteiligen und das Plenum zu besuchen.

Termine siehe: www.vetomat.net -> Vetogramm

Erheben wir uns.

Artikel zum “Gefahrengebiet” in der RHZ 2/2016

rhz-2-2016-gefahrengebiet0001

rhz-2-2016-gefahrengebiet0002

Quelle: Rote Hilfe (RH) Zeitschrift des Rote Hilfe e.V., Ausgabe Nr. 2, 2016.

Vgl.: http://www.rote-hilfe.de/153-news/rhz-neue-ausgabe/697-rote-hilfe-zeitung-2-2016-erschienen

Siehe auch: http://www.rote-hilfe.de/downloads/category/4-die-rote-hilfe-zeitung-rhz

Und: http://www.berlin.rote-hilfe.de/klagen-im-zusammenhang-mit-polizeimassnahmen-im-friedrichshainer-gefahrengebiet/

Sowie: http://ea-berlin.net/