Am Samstag zuerst nach Mitte gegen Fundis und reaktionäre Kapitalismuskritik und dann zum Rigaer-Straßenfest nach Xhain

“17.9. Berlin: Demonstrieren und Blockieren!
Am 17.9. wird wieder der „Marsch für das Leben durch Berlin“ laufen, oder eben auch nicht: Das what the fuck Bündnis ruft dazu auf, den Schweigemarsch zu blockieren. Aber vorher soll es noch eine fette feministische Demo geben: 12 Uhr am Anhalter Bahnhof”

https://no218nofundis.wordpress.com/2016/08/02/17-9-berlin-demonstrieren-und-blockieren/

https://no218nofundis.wordpress.com/

“Aufruf 2016
„Marsch für das Leben“? – What the fuck!
EUER SCHWEIGEN KÖNNT IHR EUCH SCHENKEN! LIEBER FEMINISMUS FEIERN!
Antifeminismus sabotieren! Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren! Christliche FundamentalistInnen blockieren!
Dem Marsch, seinen AkteurInnen und ihrem Gedankengut entschlossen entgegentreten!”

https://whatthefuck.noblogs.org/aufruf2016/

https://whatthefuck.noblogs.org/

Letzte Infos vgl.: https://linksunten.indymedia.org/de/node/190570

+++

Wer bei der Anti-TTIP Demo vorbeischaut sollte nicht vergessen, daß es nicht passieren darf, sich mit Rechten dort gemein zu machen. Darum gilt es mindestens für einen progressiven antikapitalistischen Block in Berlin zu sein und einen solchen zu bilden. Begründungen dafür gibt es spätestens seit den Auseinandersetzungen rund um die 1.-Mai-Demo (sog. 18Uhr-Demo) 2016 in Xberg ja mehr als zur Genüge.
Über rechte/regressive(stillstehende-bis-rückwärtsgewandte)/reaktionäre (und bisweilen latent (strukturell) antisemitische Kapitalismus)”Kritik”, siehe/vgl. Publikationen der Amadeu Antonio Stiftung zum Thema Antisemitismus:
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/verschwoerungen-internet.pdf (z.B. S. 50-53 zu “ACTA”)

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/handreichung_antisemitismus_internet.pdf

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/#Antisemitismus

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/

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! Und dann feiern:
Zum Rigaer-Straßenfest am 17.9.2016 in Xhain/Fhain:

http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2016/09/09/17-9-rigaer-strassenfest-zusammen-leben-zusammen-widerstehen/

https://nordkiezlebt.noblogs.org/post/2016/09/07/17-09-festliche-kundgebung-ab-14-uhr-rigaer-strasse/

https://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=17092016

https://linksunten.indymedia.org/en/node/189297

(https://www.facebook.com/events/649086515256871/)

https://nordkiezlebt.noblogs.org/

Und so…
Viel Spaß!

16.9. um 18 Uhr – Demo nach rechtem Angriff in Pberg

“Weiterleitung:
————————-
16.9. um 18 Uhr – Demo nach rassistischem [Angriff] in Prenzlauer Berg [- Mauerpark]
S / U-Bahnhof “Schönhauser Allee” / “Prenzlauer Berg”

Am 3. September kam es im Mauerpark zu einem massiven Übergriff von 200
[Neo]Nazihools (rechten Hooligans des BFC Dynamo (Ost)Berlin) auf 40 Kameruner*innen.
Aus diesem Grund findet am 16. September eine
antifaschistische/antirassistische Demo statt.
Eigentliches Anliegen der Demo war (und ist [der Protest gegen]) die AfD und das rechte
Zentrum von Beatrix von Storch in [Berlin] Mitte. Da es die nächste größere
Demo zum Thema Rassismus in genau dieser Gegend ist, wollen wir die
Anliegen verbinden. Wir sind derzeit mit Freunden der Betroffenen in
Kontakt und werden die Route am Mauerpark vorbei gehen lassen. Hier
wollen wir zusammen ein gemeinsames Zeichen gegen rassistische Gewalt,
das Nichtverhalten der Polizei und die rechten Übergriffe nach BFC
Dynamo-Spielen setzen. [...]

Sagt euren Freund*innen und Freund_en bescheid, leitet die Mail weiter und kommt zur Demo.
Rassismus ist das Problem!

Fr. 16.9. / Demo gegen Rassismus und AfD
18.00 Uhr / S/U-Bhf. Schönhauser Allee / Prenzlauer Berg

Infos zum Übergriff: http://www.pfefferwerk.de/moskito/node/91 [1]
Anti-AfD-Aufruf:

https://nationalismusistkeinealternative.net/wtf-vorabend-demo-gegen-beatrix-von-storch-afd-und-christliche-fundamentalistinnen/

[2]

North East Antifa (NEA)
www.antifa-nordost.org [3]
————————-

[...]

Links:
——
[1] http://www.pfefferwerk.de/moskito/node/91
[2] https://nationalismusistkeinealternative.net/wtf-vorabend-demo-gegen-beatrix-von-storch-afd-und-christliche-fundamentalistinnen/
[3] http://www.antifa-nordost.org
[4] http://aridok.elefteria.net/inhalt/169-um-18-uhr-demo-nach-rassistischem-übergriff
[5] http://aridok.elefteria.net/newsletter/confirm/remove/e3c1360bc45042t11″

Aus einer Info-Rundmail der ARI Dok Berlin Bethanien Xberg und IniGegenRechts (IGR) Xberg.

Siehe auch: http://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=23092016

https://linksunten.indymedia.org/de/node/190215

http://aka.blogsport.de/ueber-uns/fussball-nazis-und-der-bfc/

10.9. Zuerst zur Mietenstopp-Demo nach Xberg/Tempelhof dann zum Straßenfest (S&M) nach Friedrichshain

“#MietenStopDemo am 10. September // Gemeinsam gegen #Verdrängung, #Verarmung und den #Ausverkauf der Stadt

Während die Politik im Wahlkampf von „bezahlbaren Mieten“ und „Sozialer Stadt“ faselt, wird die Wahrheit klar und spürbar: Das Geschäft mit der Wohnungsnot feiert neue Höhepunkte mit Traumrenditen für die globale Immobilienwirtschaft und immer mehr andere Investoren. Unzählige Menschen sind dadurch von Entmietung, Verdrängung und Verarmung betroffen – mit stark steigender Tendenz.

Zuerst trifft es: Menschen mit niedrigen Einkommen, Behinderte, Migrantinnen und Migranten, danach Alleinerziehende, Studierende, viele Gewerbetreibende und die Rentnerinnen und den Rentner von nebenan, in zunehmendem Maße auch Frauen und Familien und die, die sich noch zum Mittelstand zählen. Jeden kann es treffen. Barrierefreier Wohnraum ist knapp, teuer und nicht zentral gelegen. Die Obdach- und Wohnungslosigkeit ist gestiegen. Geflüchtete müssen in integrations-feindlichen Massenunterkünften wohnen und werden mit rassistischer Hetze gegen andere Wohnungssuchende ausgespielt. Davon lassen wir uns nicht spalten.

Mietpreisbremsen versagen und Mieten machen weiter arm. Die Parteien täuschen uns mit Schein-Initiativen. Als Regierung haben sie alle den Ausverkauf der Stadt betrieben. Sie haben den Sozialen Wohnungsbau abgeschafft, öffentliches Eigentum verhökert, städtische Wohnungsbaugesellschaften verscherbelt oder auf Gewinn getrimmt. Gerade werden die sozialen Bindungen zehntausender Sozialwohnungen verschenkt. Grünflächen werden verschachert und zubetoniert. Politikerinnen und Politiker nehmen in Kauf, dass Menschen mit kleinem Einkommen aus ihrem Zuhause verdrängt und ihren sozialen Zusammenhängen gerissen werden. Deshalb: Parteien und ihre Symbole haben auf der Demo nichts zu suchen.

Wir sind seit Jahren aktiv gegen Mietererhöhungen, Verdrängung durch Luxusmodernisierung, energetische Sanierung und Umwandlungen, gegen Zwangsräumungen, Luxus-Neubau, für ein Bleiberecht und den Erhalt von Freiräumen. Wir setzen uns für die Beibehaltung des Volksentscheids Tempelhof 100 und weitere Volksentscheide ein. Wir kämpfen für neue Modelle und Zukunftsprojekte des sozialen Lebens und Arbeitens in unseren Kiezen.

Unsere außerparlamentarische Mieten-Großdemonstration im Jahre 2011 hat die Politik mit gezwungen, von dem Gerede eines „entspannten Wohnungsmarkts“ abzurücken. Wir wollen jetzt wieder in Vielzahl und Vielfalt zusammen auf die Straße gehen. Wir wollen raus aus der Vereinzelung, dem Nebeneinander – hinein in ein Miteinander: in noch mehr Aktionen auf der Straße, Hausversammlungen, Stadtteil-Initiativen, stadtpolitische Bündnisse und Zusammenschlüsse. Gemeinsam statt einsam ist die Devise!

Wir wenden uns an alle Menschen, die es satt haben, dass …

… ihr Geldbeutel tagtäglich von immer höheren Mieten geplündert wird
… ihre Nachbarn und Bekannten aus ihren Wohnungen verdrängt und vertrieben werden
… der bezahlte Lohn ein Hohn und das Job-Center die Hölle ist
… mit großem Einsatz erkämpfte Entscheide und Freiräume wieder zunichte gemacht werden
… rechte Rattenfänger Wohnungssuchende und andere Menschen gegenseitig ausspielen.
… im Wahlkampf sozial geredet und danach für die Interessen der Reichen munter weiter regiert wird!

Wir möchten, dass viele an dieser Demonstration teilnehmen können. Es wird wieder einen Wagen für Menschen geben, die nicht so gut laufen können.
Raus auf die Straße: Am Sa.10.9. 14 Uhr Platz der Luftbrücke
Uns reicht’s! Niemand vertritt uns besser, als wir selbst!

[...]

Route:

14:00 Uhr – Platz der Luftbrücke
Laufrichtung: Mehringdamm bis Kreuzbergstrasse
in die Grossbeerenstrasse bis zum Ende
dann links in die Stresemannstrasse bis Hedemannstrasse
auf Hedemannstrasse bis Wilhelmstrasse
dann nach rechts: auf der Wilhelmstrasse Richtung Landwehrkanal
über den Kanal und weiter auf dem Mehringdamm bis Höhe Finanzamt”

Quelle: http://wirbleibenalle.org/?p=3307
Und: http://mietenstopp.blogsport.de/2016/08/22/gemeinsam-gegen-verdraengung-verarmung-und-den-ausverkauf-der-stadt/

http://mietenstopp.blogsport.de/

Siehe auch:

http://rigaer94.squat.net/2016/09/07/wir-bleiben-alle-rebellisch-und-gemeinsam-zur-mietenstopp-demonstration/

https://linksunten.indymedia.org/de/node/189717

https://linksunten.indymedia.org/de/node/189154

https://linksunten.indymedia.org/de/node/189756

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“Am 10. September findet in der Scharnweberstraße das 8. Suppe&Mucke Straßenfest statt. Von 14.00 bis 22.00 Uhr gibt es Live Musik, politische Diskussionen, Kiezspaziergang, Theaterperformance, Workshops, Mitmachaktionen für Groß und Klein und natürlich verteilen alle teilnehmenden Projekte wieder Suppe an ihren Ständen.

Wir laden alle Anwohner*innen Friedrichshain und darüber hinaus dazu ein, zusammen mit uns einen auf- und anregenden Tag zu erleben und an der Vielfalt unseres Kiezes teilzuhaben.

Letztes Jahr waren über 8.000 Besucher*innen zu Gast und auch dieses Jahr wird es wieder bunt, wenn sich politische und soziokulturelle Projekte, Künstler*innen und Musiker*innen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

2009 wurde das unkommerzielle Fest in der Scharnweberstraße zum ersten Mal gefeiert. Da der Vetomat (Scharnweberstraße 35), wie viele andere kulturelle Freiräume und selbstverwaltete Veranstaltungsorte in Friedrichshain, verdrängt wird und am Ende des Jahres schließen muss, kehren wir zu unserem ursprünglichen Veranstaltungsort zurück, um auf die zunehmend erschwerten Rahmenbedingungen für selbstorganisierte, gemeinnützige Tätigkeiten in Friedrichshain und Berlin aufmerksam zu machen.

Der Suppe&Mucke e.V. freut sich besonders über die Zusammenarbeit mit Friedrichshain Hilft, die einen aktiven Beitrag zur Festdurchführung leisten. Dadurch bietet das Fest eine Gelegenheit für Besucher*innen und geflüchtete Menschen miteinander in Kontakt zu treten.

Mitwirkende Projekte, Gruppen und Künstler*innen

FamoX, FFBIZ-Feministisches Archiv, Filmrisz, Food4Action, Friedrichshain Hilft, Friedrichshainer Zeitzeiger, Glitzerkatapul, Der Golden Bär, Greenpeace, Kiezköppe, Klimbimborium, Kultur ohne Limit e.V., Kulturring, Music On Wheels, Netzwerk Inklusion, Netzwerk Selbsthilfe e.V., ObDach e.V., Orange ‚Ear, Ostkreuz gGmbH, Polly&Bob, Raw//cc, Rosa Rose, Scharni 29, Schnörkelei, Solimate, Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur, Systemfehler, Vegan Kollektiv, Vetomat, Volksentscheid retten, Wiki Woods, Women in Exile u.v.m.

Live Musik am Blechpalast

14.00h-14.45h The Soulvendor (DJ – Afrobeat) https://soundcloud.com/the-soulvendor
15.00h-15.45h Father Midnight (Psychedelic Rock/Garage) http://fathermidnight.bandcamp.com
16.15h-17.00h The River Rats (French Folk/Country/Gypsy) https://soundcloud.com/theriverrats
17.30h-18.15h Berlin Untelevised (Dup/Rap/Electronix) https://soundcloud.com/berlinuntelevised
18.45h-19.45h Make A Move (Funk/Soul/Disco) http://www.make-a-move.net/
20.00h-20.15h Verleihung der Goldenen Suppenkelle
20.15h-21.15h Polkageist (Polka/Ska) http://www.polkageist.de/
21.15h-22.00h Hägen Daz (DJ – HipHop, Jungle, Dubstep) https://soundcloud.com/hagen-daz

Politfest anne Ecke Mainzer ‚Wie sie lacht und rebelliert!‘

An und auf der Politbühne werden auch auf diesem Fest wieder aktuelle Themen der Stadt- und Kiezentwicklung vorgestellt und diskutiert.

Ab 15.00h Dein Raum im Kiez (Mitmachaktion für Jugendliche)
15.30h-16.00h Ganna (Jazz)
16.00h-17.30h Willkommen in Friedrichshain (Gesprächsrunde mit Friedrichshain Hilt)
17.45h-18.15h Ratten 07 (Obdachlosen Theater) http://ratten07.de/
18.30h-20.00h Kiezplenum (Gesprächsrunde mit Inititativen aus Friedrichshain)
21.00h-22.00h TuneUP Collective (Reggae/Soul/Jazz) https://blog.tuneupberlin.de/

DEIN RAUM IM KIEZ präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage mit Jugendlichen über öffentliche Räume als Sozialisationsräume. Wie verbringen sie ihre Zeit, welche Orte suchen sie auf und welche Ideen und Wünsche formulieren sie für ihren Kiez? Wie müssen öffentliche Räume gestaltet sein, dass sich Jugendliche intergiert fühlen und sich für ihren Kiez einsetzen?

Die Runde WILLKOMMEN IN FRIEDRICHSHAIN berichtet von Erfahrungen geflüchteter Menschen, Helfer*innen und Aktivist*innen und leitetet daraus Forderungen an die lokale Politik ab. Wie ist der Situation der Geflüchteten im Kiez? Wie geht es weiter? Was für Projekte entstehen? Wie kann man helfen?

Auf dem öffentlichen KIEZPLENUM kommen Vertreter*innen Friedrichshainer Initiativen zusammen, um lokale Probleme vorzustellen und gemeinsame Lösungen und Forderungen zu diskutieren. Im Vordergrund stehe Privatisierung, Gentrifizierung, Touristifizierung und die Verdrängung soziokultureller Räume.

Kiezspaziergang

Alternative & // gefährdete Freiräume kennenlernen
15 Uhr | in Kooperation mit dem RAW//cc e.V. https://www.rawcc.org
Vétomat / Antje Øklesund / Nirgendwo / RAW
Die Verdrängung erschwinglicher kultureller Produktions- und Verwirklichungsräumen
von Initiativen und Engagierten, die gemeinnützig und kreativ urbanes Leben
gestalten schreitet fort.
Was war und was bleibt?
Start und Ende am Infostand.

Aprés Soup Party

Wenn auf dem Straßenfest die letzten Melodien verklungen sind, geht die Aprés Soup im Crack Bellmer los!

Crack Bellmer
RAW-Gelände
Revaler Str. 99 / Ecke Simon-Dach Straße
10245 Berlin
INTICHE // soundcloud.com/intiche
Alma Linda // soundcloud.com/user-646598140/sweet-embrace-imperfection
Pablo Foschi // soundcloud.com/pablofoschi

https://www.facebook.com/events/1275637409122173/

https://www.crackbellmer.de

https://www.rawcc.org”

https://suppeundmucke.de/

www.suppeundmucke.de

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“One struggle, one fight! Von der Rigaer 94 bis zur Ohlauer Schule – Räumungen verhindern!”

http://rigaer94.squat.net/2016/09/09/one-struggle-one-fight-von-der-rigaer-94-bis-zur-ohlauer-schule-raeumungen-verhindern/

https://linksunten.indymedia.org/de/node/189955

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Über die Verlogenheit der xberger Grünen (“Bezirksregierung”):
“Monika Herrmann (Grüne [Bezirks]Bürgermeisterin) mit Frank Henkel (CDU-Innensenator) Hand in Hand gegen die Geflüchteten”

http://www.oekolinx-arl.de/OekoLinX-ARL/AntiRassismus20161.htm

http://www.oekolinx-arl.de/OekoLinX-ARL/AntiRassismus20162.htm

http://www.oekolinx-arl.de/

Heute: “Programm Anne Ecke Mainzer Straße – Wie sie lacht und rebelliert”

“Das Programm der diesjährigen Kleinkunst- und Politbühne ist jetzt online! yeah!

Programm Anne Ecke Mainzer Straße – Wie sie lacht und rebelliert

14.00: Aufbau und gedudel

15.00: Ganna – Jazzsängerin

15:30: Redebeitrag What the Fuck Bündnis

16.00: Willkommen in Friedrichshain – Diskussion

17.45: Ratten 07 – Talkshowsatire

18.30: Kiezplenum – Diskussion

20-30: Pause wg. Verleihung der Suppenkelle/- Pause

20.30-22.00: Tune Up – Soundcollective

– Die Umbaupausen stehen euch für weitere kurze politische Beiträge zur Verfügung. Bitte meldet euch dafür vorher an der Bühne.

Block: KIEZPLENUM

Was geht ab in der (und gegen die) Friedrichshainer Stadtentwicklung? Aktive VertreterInnen verschiedener lokaler Inis stellen aktuelle Kämpfe und Projekte vor und tauschen sich darüber aus, ob es allgemeine Trends und inhaltliche Überschneidungen gibt. Wie geht‘s weiter: Finden wir gemeinsam Ziele, Bedarfe und Chancen? Welche kollektiven Ansatzpunkte und Verbindungen können stärkere Bewegungen schaffen? Wie wollen wir aufeinander zugehen?

Es soll eine informell gestaltete halboffenen Runde geben, moderiert und verstärkt auf einer Bühne. Andere Inis/Projekte sind eingeladen sich während der Diskussion spontan einzubringen und einE anderE RednerIn abzuklopfen (analog zum Prinzip Fishbowl).

Mit: Stadtteilbündnis RAW, Anrainer, Vetomat, A100 Stoppen, Seume 14, Friedrichshain hilft, Nordkiezversammlung (angefragt), Mieterladen (angefragt), u.a.”

Quelle: https://suppeundmucke.de/vorschau/programm-anne-ecke-mainzer-strasse-wie-sie-lacht-und-rebelliert/

“Kiezplenum” bei Suppe und Mucke am Samstag

Auf dem Straßenfest Suppe & Mucke (SuM), am Samstag, 10.9., findet im Politbereich – auf der “Anne Ecke Mainzer – Wie sie lacht und rebelliert”-
Bühne – wieder eine Talkrunde statt, der sog. “Antistammtisch” (“TülüTülü”). Diesmal auf gemütlichen Sofas, gestiftet vom schwindenden Vetomat (#inhaltewegziehen).
“Ein Block wird eine halboffene und moderierte, gemütlich Runde sein zur Friedrichshainer Stadtentwicklung, zu der verschiedene
Inis, Bündnisse und Projekte ausm Kiez eingeladen sind. Start ist 18:30 Uhr” (SuM Infomail).
Die Talkrunde ist also moderiert, aber auch offen für spontane Gäste. Es kann kontrovers diskutiert und polarisiert werden. Macht mit.
Wir sehen uns.

Vgl. / siehe auch: https://suppeundmucke.de/category/vorschau/politfest/

“THEMEN:

Kiezplenum: Was geht ab in der Friedrichshainer Stadtentwicklung?
Aktive VertreterInnen verschiedener lokaler Inis stellen aktuelle
Kämpfe und Projekte vor und tauschen sich darüber aus, ob es
allgemeine Trends und inhaltliche Überschneidungen gibt. Wie
geht‘s weiter: Finden wir gemeinsam Ziele, Bedarfe und Chancen?
Welche kollektiven Ansatzpunkte und Verbindungen können stärkere
Bewegungen schaffen?

Es soll eine informell gestaltete halboffenen Runde geben, moderiert
und verstärkt auf einer Bühne. Andere Inis/Projekte sind
eingeladen sich nach der Vorstellungsrunde spontan einzubringen und
einE anderE RednerIn abzuklopfen (analog zum Prinzip Fishbowl).
Was sind aktuelle Problematiken?
Aufgabe: Forderungen herausarbeiten
Wo gibt es Überschneidungen?
Wie kann man sich vernetzen?

TEILNEHMERINNEN (ANGEFRAGT):

Vetomat
Kiezversammlung
A100 Stoppen
Mieterladen
Fhain Hilft
RAW//CC
Anrainer”

Quelle: Infomail von Politorgaleuten @ Suppeundmucke.de

10.09.2016 Straßenfest Suppe & Mucke auf der Scharnweberstraße

Am 10.09.2016 ist wieder das Straßenfest Suppe & Mucke auf der Scharnweberstraße in Berlin Friedrichshain(-Kreuzberg).
Das Vetomat beteiligt sich, an diesem Ort, zum letzten Mal, vor ihrem/seinem Umzug, am Straßenfest Suppe & Mucke und der Politsalon ist mit dabei.

Auf der Straße vor dem Vetomat, findet bei Suppe & Mucke das übliche “Politfest”, mit einer Bühne, zum diskutieren, für Podiumsdiskussionen usw., statt. Es wird dabei allerdings einen “Antistammtisch”, mit Polittalkrunde gegen Stammtischparolen u.v.m., geben.
Seid mit von der Partie.

Mehr siehe: www.suppeundmucke.de
sowie: www.vetomat.net

https://suppeundmucke.de/wp-content/uploads/2016/09/SuppeMucke-2016-Scharnweberstra%C3%9Fe-Plakat-L%C3%B6ffel-Stempel-327x460.png

3.8.2016: Nuestro Barrio im Vetomat

Vetomat mit Workshop und Diskussion im Programm von Neurotitan bei der Ausstellung des Projektes Nuestro Barrio (NB):

“Mittwoch, 03.08.2016 um 18.00 Uhr Bericht und Diskussion UNABHÄNGIGE KUNSTRÄUME IN BERLIN UND MEXIKO CITY (VETOMAT)

In den Räumen des unabhängigen und selbstverwalteten Kunst- und Siebdruck Kollektivs Vétomat begann der Austausch zwischen den Nuestro Barrio Kollaborateuren. Hier treffen sie sich an diesem Abend, stellen ihre Arbeit und Projekträume vor und diskutieren die Situation der freien Szene in beiden Städten. Diese Diskussion wird auch einen Blick auf die bevorstehende Entmietung des Vétomat Kollektivs aus den Räumen in der Scharnweberstraße 35, die sie seit 10 Jahren bespielen, und die aktuelle Situation im Friedrichshainer Nordkiez werfen. Mit anschließender Küfa und Konzert.

Wednesday, 03.08.2016 at 7pm Review and Discussion INDEPENDENT ART SPACES IN BERLIN AND MEXICO CITY (VETOMAT)

The exchange between Nuestro Barrio collaborators began in the space of the independent and self-managed art- and screenprint collective Vétomat. Here they will meet tonight, present their work and project spaces and discuss the situation of the independent scene in both cities. This discussion will also focus on the upcoming vacating of the Vétomat collective from the premises in Scharnweberstraße 35 which they are using for 10 years and the current situation of the Friedrichshain Nordkiez (northern part). Followed by Küfa (soli-food) and concert.”

http://www.neurotitan.de/Galerie/Archiv/2016/160730_nuestro%20barrio%20program.html

Siehe: http://www.neurotitan.de/

http://www.neurotitan.de/Galerie/Archiv/2016/160730_nuestro%20barrio/nuestro%20barrio%20logo_400x333.jpg

“30.07.2016 – 20.08.2016

nuestro barrio

eine Kollaboration von Somosmexas, Feral, not your soap und neurotitan

Eröffnung am 30.07.2016 um 19.00 Uhr

zum Programm geht´s hier

Das Projekt Nuestro Barrio bringt Künstler_innengruppen der freien Szene Berlins und Mexico Stadt zusammen um einen langfristigen Austausch zwischen den Akteuren beider Partnerstädte aufzubauen. Aus Mexico werden SOMOSMEXAS und FERAL für eine Künstlerresidenz nach Berlin reisen und im Anschluss das Berliner Kollektiv NOT YOUR SOAP nach Mexiko Stadt.

Der Austausch involviert Ausstellungen, Workshops, Diskussionen, Vorträge und gemeinsam entwickelte Kunstaktionen, die sich thematisch mit einer sozialgerechten Stadtentwicklung beschäftigen und künstlerische Antworten auf die (räumliche) Verdrängung unabhängiger Kultur- und Kunstprojekte suchen.

In Berlin und Mexiko-Stadt spielt die freie Szene eine entscheidende Rolle für die Entwicklung zeitgenössischer Kunst. Oft bieten sich vor allem über die Impulse der freien Szene Möglichkeiten künstlerischen Ausdruck zu entwickeln, auszuprobieren und dabei gleichzeitig dem wirtschaftlichen Druck standzuhalten. Zwischen beiden Hauptstädten gibt es eine etablierte Städtepartnerschaft, die jedoch wenige Berührungspunkte mit der freien Szene schafft.”

http://www.neurotitan.de/

http://cms.vetomat.net/index.php/2016/08/3-8-2016-nuestro-barrio-im-vetomat/

“Call for Papers” – Aufruf zu >>Anarchistischen Perspektiven auf die Wissenschaft<< 2016

“Aufruf zu Anarchistischen Perspektiven auf die Wissenschaft (“Call for Papers”) 2016

Created by: Vorbereitungszusammenhang. Created on: 04.07.2016 – 12:29. Date: Friday, 28. October 2016 – 15:00.

Plakat Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft 2016

anarchistische perspektiven auf die wissenschaft

anarchistische perspektiven auf die wissenschaft

Wir freuen uns vom 28.-30.10.2016 zu einer Neuauflage des „Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft“-Kongresses nach Hamburg einladen zu können. Wer ist dieses Wir? Das ist erst mal die Vorbereitungsgruppe, die sich aus unterschiedlichen Individuen der „anarchistischen Galaxie“ mit ebenso unterschiedlichen Ideen und Vorstellungen zusammensetzt.

Das „Wir“ will sich aber nicht von den vielen unterschiedlichen Menschen, Zusammenhängen und Gruppen im „Anarchismus“ abgrenzen, die – mal informell, mal formell organisiert – die vielseitigen Strömungen und Ausformungen ausmachen und sich manchmal nur auf Grundsätze wie Gegenseitige Hilfe, Direkte Aktion, Herrschaftsfeindlichkeit, Freie Assoziation, Ablehnung von Staat, Religion und Eigentum einigen können. Trotz aller Uneinigkeiten machen sie das aus, was sich heute in vielfältiger Weise auf dem Begriff Anarchie im Positiven bezieht. Das schließt per se „Anarchokapitalist*innen“ und „Anarchonationalist*innen” aus.

So wünschen wir uns, dass der kommende Kongress ein Begegnungsort für all diese unterschiedlichen Anarchist*innen und daran Interessierten wird. Ein solcher Begegnungsort ist für uns ein Ort für direkte Debatten unter Menschen auch ohne Computer und Internet; ein Ort auch für kontroverse Diskussionen; ein Ort an dem uns gegenseitige Kritik helfen soll, Alternativen zu einem exklusiven Umgang mit Wissen zu denken und bestenfalls zu praktizieren, welche heute im akademischen Zirkus eingesperrt zu sein scheinen.

Eine anarchistische Bewegung steht heute und zukünftig vor der Herausforderung aktuelle Antworten auf drängende Fragen ihrer Zeit zu finden und diese zu allgemein nutzbaren, änderungsfähigen Praxen zu entwickeln. Dazu gehört nicht nur das Anstellen von Analysen und der Austausch darüber, sondern gerade auch die permanente Weiterentwicklung anarchistischer Theorien und Strategien. Wir brauchen Begegnungsräume, in denen wir vergangene Erfahrungen betrachten, reflektieren und Schlüsse für die Zukunft ziehen. So beinhalten „alte Bücher“ meist etwas Interessantes, auch heute noch Aktuelles. Es gilt sie jedoch neu zu lesen, auf ihre heutige Brauchbarkeit hin zu prüfen, sie sich wieder- und neu anzueignen; auch sollten neue Theorien aufgestellt werden. Wir brauchen freie Formen der Wissensweitergabe, die allen Menschen offen steht, und wir brauchen Orte, an denen dies möglich wird.

Um diesem Anspruch näher zu kommen, möchten wir bei dem, was wir hier Kongress genannt haben, unterschiedlichen Formen Raum geben. Unsere Vorstellung ist eine bunte Mischung aus Vorträgen, Lesungen, Workshops, Gesprächskreisen und vielleicht auch Filmvorführungen, um so den Kongress für viele Menschen so zugänglich und attraktiv wie möglich werden zu lassen. Wichtig ist uns kein exklusives Happening für Akademiker*innen zu organisieren. Wir wünschen uns allen Menschen einen Ort des Wissensaustausches und der Begegnung anzubieten, egal welchen Zugang zu Bildung diese bisher haben konnten. Dies soll als eine Einladung verstanden werden, zu beginnen, die gesellschaftlichen Barrieren nach besten Möglichkeiten zu überwinden.

Ausgehend von der Abschlussdiskussion des Kongresses 2015 erscheint es uns sinnvoll, die im Folgenden aufgeführten Punkte als eine Art inhaltlichen Rahmen vorzuschlagen:

1. Wege zu anarchistischen Formen der Wissensaneignung und Theorieproduktion:

a) Formen/Praktiken einer anarchistischen Wissenschaft und Wissensvermittlung; Wie sind diese im Hier und Jetzt zu realisieren, unabhängig und im Konflikt stehend zu den normierenden, disziplinierenden und Herrschaft reproduzierenden Institutionen (Schule, Uni, …) der aktuellen Gesellschaft?

b) Möglichkeiten der inhaltlichen und methodischen Einflussnahme auf „wissenschaftliche Fächer“, auf Grundlage anarchistischer Grundsätze (sicherstellen das Wissenschaft ohne Herrschaft möglich wird) z.B. Zugang zu Wissen und Weitergabe, Öffnung der Forschung für anarchistische Interessengebiete.

2. Wissenschaftliche Betrachtungen und Aneignung der anarchistischen Ideengeschichte – Erforschung und zugänglich Machen diesbezüglicher historischer Schriften und Überlieferungen. Was können brauchbare anarchistisch-wissenschaftliche Methoden sein? Wie konstituiert sich eine „Anarchismusforschung“, welche sich der Vereinnahmung und Kontrolle durch die aktuellen Wissensinstitutionen entziehen kann?

3. Anarchistische Betrachtungen von Wissenschaft aus einem erkenntnistheoretischen Blickwinkel, mit dem Ziel der Weiterentwicklung bestehender anarchistischer Ideen/Theorien bspw. in Bezug auf die nicht Repressiven Techniken der Herrschaftssicherung, zur Frage der sozialen und interkulturellen Differenzen, Schnittmenge von verschiedenen Diskriminierungsformen (Intersektionalität), Queertheorie, …

Hierzu laden wir alle Interessierten zu einem „Call for Papers“ ein, mit eigenen Beiträgen am Kongress teilzunehmen, so dass das Programm nicht nur aus unserer Filterblase entspringt und weiter an Vielseitigkeit gewinnen wird.

Wir bitten um das Einreichen einer aussagekräftigen Beschreibung des geplanten Inhalts (max. 2 Seiten) mit einem Titel bis zum 31.07.2016 an [: anarchie [bindestrich] uhh [at] riseup [dot] net ] (PGP möglich*) mit dem Betreff „Beitrag A-Kongress 2016“. Eine kurze Information zu Person oder zum Gruppenzusammenhang wäre ebenfalls gut. Eine Antwort als Resultat der Auswahl durch die Vorbereitungsgruppe wird ab dem 17.08.2016 erfolgen.

Als Orientierung sind für Vorträge/Lesungen 30-45 Minuten (+30Min. Diskussion) und für Gesprächskreise/Workshops 2.5 Stunden Zeit angedacht.

Des Weiteren wollen wir dazu einladen, 2-3 Tage direkt vor dem Kongress für ein vertieftes Arbeiten zum Thema zusammen zu kommen. Dazu bitten wir auch um eine Anmeldung per Mail, um sehen zu können, ob sich dafür ausreichend Teilnehmer*innen finden. Schickt uns gerne auch Feedback, Kritik und Anmerkungen!

Wir freuen uns auf deine/eure Teilnahme!

Die diesjährige Vorbereitungsgruppe

* PGP-Key gibt es vom Schlüsselserver oder per Mailanfrage”

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/en/node/184012

14.7.-3.8.2016 Kino Lichtblick: A las Barricadas – Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936–1939 – Film-Vorführungsreihe und -Besprechungen

Empfehlung:

“Filmreihe zum 80. Jahrestag

A las Barricadas –
Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936–1939

14. Juli bis 3. August 2016

Am 18. Juli 1936, vor 80 Jahren, putschte Franco gegen die [spanische] Republik. Einen Tag später antworteten große Teile der Arbeiter[_innen]schaft mit [dem Aufstand für (die Vorbereitung) eine/r] Sozialen Revolution. Welche historische Bedeutung der Spanische Bürgerkrieg und die einhergehende [(versuchte)] Revolution haben, lässt sich [u.a.] an der Vielzahl der Filme ablesen, die sich [damit] auseinandersetzen.

Wir zeigen eine kleine Auswahl davon. Zu sehen sind »Klassiker« wie Ken Loachs »Land and Freedom«, Hans-Magnus Enzensbergers Film über Durruti oder Pepe Danquarts Frühwerk »Die lange Hoffnung«, aber auch zeitgenössische Produktionen und neuere Werke, darunter eine Premiere mit »Memoria Viva«.

In Zusammenarbeit mit:
KFSR, VVN-BDA, FAU, Jungle World,” ND

http://www.lichtblick-kino.org/filmreihe/2016/16_07_A_las_Barricadas

“Lichtblick Kino
Das Programmkino im Prenzlauer Berg
Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77
10435 Berlin
Tel 030 – 44 05 81 79″

http://www.lichtblick-kino.org

+++

Siehe auch:
“Bundesweit
Kinotour: Memoria Viva – Lebendige Erinnerung
14.07.2016 – 18:15″ https://linksunten.indymedia.org/de/node/183836
“Berlin
A las Barricadas – Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936–1939 – Filmreihe zum 80. Jahrestag
14.07.2016 – 17:00″ https://linksunten.indymedia.org/de/node/183838

PM der R94 zu berliner Polizei und Neonazi-Leaks

Hinweis / Zitat: “Pressemitteilung der Rigaer94

[vom] 30. Juni 2016

Öffentliche Erklärung zur geleakten Polizeidatenbank über die Rigaer 94

Wie uns [...] bekannt wurde, hat die von [Neo]Nazis [(!!!)] betriebene Web-Site http://blog.halle-leaks.de bereits am 23. Juni, also einen Tag nach Räumungsbeginn, interne Daten der Berliner Polizei veröffentlicht, die die Rigaer Straße 94 betreffen.

Die Daten betreffen zahlreiche Personen, die offenbar von der Polizei in der Rigaer 94 festgestellt wurden, darunter Mieter und Gäste. Die veröffentlichten Screenshots beweisen zum einen, dass die Polizei eine Datenbank angelegt hat, in der alle erfasst werden, die das Haus betreten. Zum anderen zeigt der Leak, dass es personelle Verknüpfungen der Einsatzkräfte mit organisierten [Neo]Nazis gibt.

Wir sehen in der willkürlichen Datensammlung über das Haus und alle Personen, welche die Polizei-Checkpoints passieren, einen weitreichenden Eingriff in unser Leben, der sicherlich auch jeder rechtlichen Grundlage entbehrt.

Die Tatsache, dass [Neo]Nazis bereits einen Tag nach Räumungsbeginn Zugriff auf persönliche, geheime Daten aus Polizeidatenbanken haben, bestätigt die These von engen Verknüpfungen zwischen Behörden und rechten Gruppen. Die Veröffentlichung ist eine Bedrohung für alle Personen, deren Daten veröffentlicht wurden.

Die Polizei ist nicht in der Lage und nicht Willens, für die Sicherheit der Bewohner_innen der Rigaer Straße zu sorgen. Die einzige Konsequenz aus dieser Erkenntnis, die jetzt unumgänglich ist, [ist], dass sich die Polizei sofort aus der Rigaer Straße zurück[zuziehen hat]. Sie [muß den E]insatz abbrechen, so dass wir wieder die Möglichkeit haben, unser Haus gegen Angriffe zu schützen.

In der jüngsten Vergangenheit ist es hier im friedrichshainer Nordkiez bereits mehrfach zu Bedrohungen und Angriff[en] durch [Neo]Nazis gekommen. [Vgl.]

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183669.

[D]ie Tatsache, dass Polizist_innen sensible Informationen an [Neo]Faschisten weitergeben, ist keine Neuheit. So gab es vergangenen Jahres [- wieder mal -] einen Skandal in Sachsen, als nach einer Polizeikontrolle bei Antifaschist_innen deren Daten [von Neo]Nazis veröffentlicht wurden.

30. Juni” 2016

Ver. n. / Quelle: https://rigaer94.squat.net/2016/06/30/pressemitteilung-der-rigaer94/

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183746

ND 2.7. “Polizei: Rigaer-Leak ist echt
Ermittlungen um Datenleck sensibler Personendaten gehen »in alle Richtungen«
Nach der Veröffentlichung von Namen einiger Bewohner des Hausprojekts Rigaer Straße 94 auf einem rechtsextremen Blog ermittelt die Polizei auch in den eigenen Reihen.” http://www.neues-deutschland.de/artikel/1017305.polizei-rigaer-leak-ist-echt.html

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Siehe auch

4.7.: “Montag, 4. Juli 2016 – 17:00 Uhr
„Refugee-Demo“ zur Unterstützung der Rigaer Straße 94″

http://www.xhain.info/termine/demokalender.htm

http://berlin.zwangsraeumungverhindern.org/2016/06/30/4-7-demonstration-von-stop-deportation-wohnungen-statt-lager/

5.7. Protestkonzert: “[B] Weg mit der Ohnmacht!” 14Uhr Dorfplatz

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183747

KiezDemo am 9.7.: “Aufruf der Initiative „Keine Rendite mit der Miete/Friedrichshain“ zur Demo gegen Carré Sama Riga am Samstag, 9. Juli 2016, 16:00 Uhr”

http://mietenstoppfriedrichshain.blogsport.de/2016/06/30/aufruf-der-initiative-keine-rendite-mit-der-mietefriedrichshain-zur-demo-gegen-carre-sama-riga-am-samstag-9-juli-2016-1600-uhr/

“Tag 10 – Briefe aus der belagerten Rigaer Straße”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183812

“(B) Update Artikel zur Demo am 9.07. Rigaer 94 verteidigen! Investor*innenträume platzen lassen!”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183800

“R94 Action Day 05.07.”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183784

“”Every Eviction Has Its Price”: International Call Out From Rigaer 94 – Demos 5th & 9th July – Berlin ”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183781

“Videosammlung Rigaer Straße”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183712

“Polizeiberlin steckt offenbar Einsatzdokumente mit pers. Daten an Neonazis durch. #Rigaer”

https://linksunten.indymedia.org/de/node/183701