¿Cuántas muertas son muchas? – Wie viele Tote sind viele?

¿Cuántas muertas son muchas? – Wie viele Tote sind viele?

Lesung dt/sp. mit musikalischer Untermalung
es lesen: kollektiv tonali, Köln
Musik: Josué Avalos
Ort: Vetomat
So, 02.12 19 Uhr
Ein Projekt des allerweltshaus.de Köln, Mexiko Initiative Köln/Bonn und kollektiv tonali.
http://ps.vetomat.net/wp-uploads/2012/11/tonali_luis.jpg
In der musikalisch untermalten deutsch/spanischen Lesung werden
Geschichten und Gedichte aus Ciudad Juárez und der mexikanisch-US-amerikanischen Grenzregion interpretiert.
Texte über das Leben und Sterben in einer Grenzstadt, Macht und
Gewalt, Schweigen und Schmerz, aber auch über Widerstand, Glaube und Hoffnung in einer Stadt, welche zu den gefährlichsten der Welt gehört.

Gewidmet der 2011 ermordeten mexikanischen Menschenrechtlerin und Dichterin Susana Chávez.

Hintergrund
Seit den 90-er Jahre wurden in Ciudad Juárez Hunderte von Frauen ermordet, viele von ihnen vergewaltigt, gefoltert, in die Wüste geworfen. Oft sind die Opfer junge Frauen, Migrantinnen, die in den Niedriglohnfabriken der Grenzregion arbeiten. Die Täter werden nicht ermittelt, nicht gesucht, nicht vor Gericht gestellt.

Jetzt wendet sich die Gewalt in einer neuen Steigerung gegen Aktivist_innen, viele von ihnen Mütter und Angehörige der Ermordeten, die Gerechtigkeit einfordern und die sich gegen die gesellschaftlichen und politischen Ursachen der Morde engagieren.

Massenhaft auftretende Morde an Frauen und Straflosigkeit von Gewalttaten sind mittlerweile in vielen Städten und Regionen in Mexiko und Mittelamerika zur traurigen Realität geworden.

www.allerweltshaus.de