Monthly Archives: February 2015

Offenes Gesprächsangebot zum sog. Genehmigungsnotstand in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Es kreist derzeit ein Aufruf in Projekten zu lokalen Problemen mit der Verwaltung in Berlin von der Festivalorganisation Suppe & Mucke, dem Nachbarschaftsnetzwerk Polly & Bob sowie dem Stadtraumnutzung e.V., “Kollegen 2,3″ und dem Samariterkiez e.V., durch Friedrichshain-Kreuzberg.

Vgl.: http://ps.vetomat.net/wp-uploads/2015/02/Bezirk-Fhain-Xberg-sog.Genehmigungsnotstand_Schreiben_2014_12_10.pdf (PDF Link)

Angebot:
Wir möchten dazu eine spektrenübergreifende Diskussion [1] im Gesprächsrahmen organisieren, auf der sich über die Geschichte, Hintergründe, die Gründe dafür, die Forderungen, Vorschläge und Erwartungen dazu, ausgetauscht und diskutiert werden kann.
Wir legen großen Wert auf unterschiedliche Meinungen und Aspekte.
Es soll kein Podium sein, sondern ein Austausch und Debatte in einer Gesprächsrunde.

Vorschlag:
An einem Freitag Ende März oder April im Vetomat.

Wer mitmachen möchte kann sich bei uns melden.

Positive Rückmeldung haben wir schon von Suppe & Mucke (SuM) sowie einzelnen Aktiven im Bezirk (Kiez) erhalten.

Wir warten nun auf weiteres Feedback.

[1]: Damit sind die politische Häuser- und Projekteszene sowie politisch engagierte Gruppen und Einzelpersonen bis bürgerliches Spektrum gemeint.

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Und hier noch ein kurzer Veranstaltungshinweis, eine Empfehlung zur Diskussion, organisiert von der “InterKom” (IK – den “internationalen KommunistInnen” Berlin) [2]:

http://interkomm.so36.net/archiv/2015-02-04/2015-02-04.jpg

“Was kann die Mieter_innenbewegung
von den Hausbesetzer_innen lernen?

In den letzten Jahren gab es in Berlin vielfältige Proteste gegen Zwangsräumungen, hohe Mieten und die Profiteur_innen der Aufwertung. Doch als vor einigen Wochen Aktivist_innen ein Gelände in der Treptower Beermann­straße besetzten, das für den Bau der A 100 weichen soll, war die Resonanz gering. Warum ist ausgerechnet in Berlin, der Stadt, die in den 70er bis zu den frühen 90er Jahren ein Zentrum der Besetzer_innenbewegung war, diese Aktions­form in Vergessenheit geraten? Darüber wollen wir am Roten Abend mit Armin Kuhn und Grischa Dallmer diskutieren.

Kuhn ist unter anderem im Squatting Europe Kollektive aktiv und hat kürzlich im Dampfboot Verlag das Buch “Vom Häuserkampf zur neoliberalen Stadt” veröffentlicht. Er wird seine dort vertretene These begründen, dass die Besetzer_innenbewegung hinter ihrem Rücken Teil der neoliberalen stadtpolitischen Agenda wurde.

Dallmer, der in europäischen Mieter_innenzusammenhängen involviert ist und die Veranstaltungsreihe Wohnen in der Krise mitorga­nisiert hat, wird einige Überlegungen zu der Frage liefern, ob Haus- und Wohnungsbesetzungen ein Teil der Mieter_innenbewegung sein können. Zur Illustration wird ein Ausschnitt des Dokumentarfilms MIETREBELLEN – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers gezeigt.

Veranstaltung mit Armin Kuhn und Grischa Dallmer

Roter Abend: Mittwoch, 04. Februar 2015 ab 20 Uhr
im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.”

http://interkomm.so36.net/frame.php

[2]: Der PS ist nicht Mitglied oder Teil von IK o.ä..!