Tag Archives: Demo

Am Samstag zuerst nach Mitte gegen Fundis und reaktionäre Kapitalismuskritik und dann zum Rigaer-Straßenfest nach Xhain

“17.9. Berlin: Demonstrieren und Blockieren!
Am 17.9. wird wieder der „Marsch für das Leben durch Berlin“ laufen, oder eben auch nicht: Das what the fuck Bündnis ruft dazu auf, den Schweigemarsch zu blockieren. Aber vorher soll es noch eine fette feministische Demo geben: 12 Uhr am Anhalter Bahnhof”

https://no218nofundis.wordpress.com/2016/08/02/17-9-berlin-demonstrieren-und-blockieren/

https://no218nofundis.wordpress.com/

“Aufruf 2016
„Marsch für das Leben“? – What the fuck!
EUER SCHWEIGEN KÖNNT IHR EUCH SCHENKEN! LIEBER FEMINISMUS FEIERN!
Antifeminismus sabotieren! Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren! Christliche FundamentalistInnen blockieren!
Dem Marsch, seinen AkteurInnen und ihrem Gedankengut entschlossen entgegentreten!”

https://whatthefuck.noblogs.org/aufruf2016/

https://whatthefuck.noblogs.org/

Letzte Infos vgl.: https://linksunten.indymedia.org/de/node/190570

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Wer bei der Anti-TTIP Demo vorbeischaut sollte nicht vergessen, daß es nicht passieren darf, sich mit Rechten dort gemein zu machen. Darum gilt es mindestens für einen progressiven antikapitalistischen Block in Berlin zu sein und einen solchen zu bilden. Begründungen dafür gibt es spätestens seit den Auseinandersetzungen rund um die 1.-Mai-Demo (sog. 18Uhr-Demo) 2016 in Xberg ja mehr als zur Genüge.
Über rechte/regressive(stillstehende-bis-rückwärtsgewandte)/reaktionäre (und bisweilen latent (strukturell) antisemitische Kapitalismus)”Kritik”, siehe/vgl. Publikationen der Amadeu Antonio Stiftung zum Thema Antisemitismus:
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/verschwoerungen-internet.pdf (z.B. S. 50-53 zu “ACTA”)

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/handreichung_antisemitismus_internet.pdf

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/#Antisemitismus

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/

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! Und dann feiern:
Zum Rigaer-Straßenfest am 17.9.2016 in Xhain/Fhain:

http://musikbrauchtfreiraeume.blogsport.de/2016/09/09/17-9-rigaer-strassenfest-zusammen-leben-zusammen-widerstehen/

https://nordkiezlebt.noblogs.org/post/2016/09/07/17-09-festliche-kundgebung-ab-14-uhr-rigaer-strasse/

https://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=17092016

https://linksunten.indymedia.org/en/node/189297

(https://www.facebook.com/events/649086515256871/)

https://nordkiezlebt.noblogs.org/

Und so…
Viel Spaß!

Podiumsdiskussion am 20.11.2012 in Berlin Friedrichshain anläßlich der Ermordung von Silvio Meier durch Neonazis vor 20 Jahren

Podium: Niemand ist Vergessen! – In welcher Form den Opfern rechter Gewalt gedenken?

http://niemandistvergessen.blogsport.eu/files/2012/11/20.nov_podium_JPG_web.jpg

„Niemand ist Vergessen!“
In welcher Form den Opfern rechter Gewalt gedenken?

Podiumsveranstaltung:
am 20. November 2012
um 19.00 Uhr
im Jugend[widerstands]museum (Galiläakirche, Rigaer Str. 9, Berlin-Friedrichshain)

Anlässlich des 20. Jahrestages des Mordes an Silvio Meier wollen wir uns über die Erfahrungen, Perspektiven und Grenzen antifaschistisches Gedenkens, für die Opfer rechter Gewalt auseinandersetzen: In welcher Form wollen wir den Opfern rechter Gewalt gedenken? Reichen Gedenksteine und Demonstrationen aus? Welche Fallstricke und Erfahrungen gibt es in der Praxis? Wie können wir den Kampf um die Erinnerung an die Ermordeten gemeinsam führen?

Dazu werden verschiedenen ReferentInnen diskutieren:
- Ulla Jelpke (MdB, Die LINKE)
- Dirk Stegemann (VVN-BdA Berlin)
- Antifaschistische Linke Berlin (ALB)
- Initiative „Niemand ist vergessen!“ (INiV)
- Tolerantes Eberswalde (TE)

Kompletten Ankündigungstext lesen

http://niemandistvergessen.blogsport.eu/?p=1877

Veranstalter_innen:
North East Antifascists (NEA), Antifaschistische Linke Berlin (ALB), Helle Panke, VOSIFA Unterstützt durch: Siempre Antifascista

Am 21. November 2012 jährt sich die Ermordung des Berliner Hausbesetzers und Antifaschisten Silvio Meier zum 20. Mal. Der Mord an Silvio reiht sich ein in eine Welle offen rechter Gewalt, die sich über die kompletten 90er Jahre erstreckte und deren Massentauglichkeit in den Pogromen von Mannheim, Rostock und Hoyerswerda deutlich wurde. Seit dem hat sich einiges im Umgang mit Opfern rechter Gewalt geändert: Eine gewisse Sensibilisierung für rechte Gewalt und deren Folgen ist erkennbar. Auch die gesellschaftliche Breite von Protesten gegen Neonazigroßveranstaltungen wie in Dresden markiert einen Unterschied zu den 90er Jahren…
An der Tatsache jedoch, dass kontinuierliche Gedenkarbeit so wie die Bemühung um Gedenksteine oder –tafeln weiterhin antifaschistischen Basisinitiativen vorbehalten bleiben, hat sich nichts geändert. Gerade diese Initiativen sehen sich oft mit politischen und institutionellen Hürden konfrontiert. Je randständiger die Gegend, je „unpopulärer“ die Opfergruppe, desto größer die kollektive Ignoranz gegenüber der Forderung nach einem würdigen Gedenken. Auch die zahlenmäßige Beteiligung an jenen Gedenkveranstaltungen hält sich leider oft in Grenzen.

Anlässlich des den 20. Jahrestages des Mordes an Silvio wollen wir uns über die Erfahrungen und Perspektiven im Kampf gegen das Vergessen auszutauschen:
In welcher Form wollen wir den Opfern rechter Gewalt gedenken? Reichen Gedenksteine und Demonstrationen aus? Welche Fallstricke und Erfahrungen gibt es in der Praxis? Wie können wir den Kampf um die Erinnerung an die Ermordeten gemeinsam führen?

Zu den Referent_innen:

- Ulla Jelpke (MdB, Die LINKE)
setzt sich seit den frühen 90ern für die Aufarbeitung rechter Morde und gegen die Beschönigung der Opferstatistiken ein.

- Dirk Stegemann (VVN-BdA Berlin)
engagiert sich in zahlreichen antifaschistischen Bündnissen und ist aktiv im Kampf um die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus (u.a. Denkmal an die Kindertransporte an der Friedrichstraße, Gedenkort Rummelsburg)

- Antifaschistische Linke Berlin
beteiligt sich seit vielen Jahren an der Vorbereitung der Silvio-Meier-Demo und ist Mitinitiatorin der „Initiative für ein aktives Gedenken“ zur Benennung einer Straße nach Silvio Meier.

- Initiative „Niemand ist vergessen!“
Dieter Eich wurde im Mai 2000 von vier jungen Neonazis im Berliner Stadtteil Pankow-Buch auf Grund seiner Erwerbslosigkeit ermordet. Die Initiative organisiert jährlich das Gedenken an Dieter Eich und strebt perspektivisch einen Gedenkstein in Buch an.

- Tolerantes Eberswalde
Amadeu Antonio wurde im November 1990 in Eberswalde von Neonazis totgeprügelt. Obwohl eine der bekanntesten politischen Stiftungen seinen Namen trägt, mag es in Eberswalde nicht gelingen eine Straße nach Amadeu Antonio zu benennen. Die Koordinierungsstelle für Toleranz Eberswalde setzt sich aktuell für eine solche Straße ein.

http://niemandistvergessen.blogsport.eu/?p=1877

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Heraus zum Silvio-Meier-Gedenken 2012:

Silvio-Meier-Mahnwache: Mo. – 21. November – 17 Uhr – U-Samariter Str., Frankfurter Allee, Fhain.
Silvio-Meier-Demo: Sa. – 24. November – 15 Uhr – U-Bhf. Samariter Str., Frankfurter Allee, Fhain.

www.silvio-meier.tk

Zum Refugee”camp” in Berlin und zum Generalstreik im Süden der EU… – Kleiner politischer Rundblick

Refugee Camp Berlin http://www.refugeetentaction.net/index.php?lang=de

Soliparty am 10.11. im Südblock http://geigerzaehler.blogsport.de/2012/10/24/soliparty-10-11/

10.11. Demo gegen Sozialterror in Berlin, Kotti, 16Uhr http://geigerzaehler.blogsport.de/2012/11/04/radiospot-fuer-den-10-11/

14.11. EU Aktionstag zur Krise http://www.antifa.de/cms/content/view/2001/1/

14.11. Aufruf zur Antikap-Demo Pariser Platz Berlin 16.30h http://www.paeris.net/demoaufruf-1411/

antikrisendemo-14-11-12-plakat-demo-krise

Und noch ein schönes Video http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=8Y-H_KssDdk

Mehr dazu

http://geigerzaehler.blogsport.de/2012/11/05/bewegung-14-november-2/

http://geigerzaehler.blogsport.de/2012/11/01/bewegung-14-november/

http://geigerzaehler.blogsport.de/category/gewerkschaft-und-politik/

Photos von MacBatch dazu

https://twitter.com/i/#!/MacBatch/media/slideshow?url=pic.twitter.com%2FkOT5cPVD

https://twitter.com/i/#!/MacBatch/media/slideshow?url=pic.twitter.com%2Fs2MKxmJr

20 Jahre Rostock Lichtenhagen – 25.8.2012 – 14Uhr Lütten Klein

http://deutsche-zustaende-aufmischen.net/images/joomgallery/originals/banner_2/banner_120x300.jpg

http://deutsche-zustaende-aufmischen.net/

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http://lichtenhagen.blogsport.de/

https://twitter.com/20JahreLichtenh

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http://www.no-racism.de/

Vor fast genau 20 Jahren – im August 1992 – kommt es zu den größten rassistischen Pogromen der deutschen Nachkriegsgeschichte. In Rostock-Lichtenhagen greift ein rassistischer Mob über Tage hinweg die „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“ sowie ein Wohnheim für ehemalige vietnamesische VertragsarbeiterInnen an. Tausende Umstehende klatschen bei Bier und Wurst Beifall, als die Häuser in Brand gesteckt werden – die Polizei schaut zu! Während Politik und Medien gegen AusländerInnen hetzen, kommt es überall in der frisch vereinten BRD zu einer Welle rassistischer Anschläge . Die deutsche Politik reagiert mit verständnisvollen Äußerungen für die rassistischen Gewalttaten und schafft das Asylrecht 1993 faktisch ab. Weiterlesen »

http://www.no-racism.de/rostock-podiumsdiskussion/#more-3010

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Antirassistische Kampagne anlässlich des 20. Jahrestages des Pogroms in Rostock-Lichtenhagen (1992)
Seit Mitte der Nuller Jahre inszeniert sich Deutschland als von den „dunklen Seiten der Geschichte“ entbehrte Nation und feiert sich dafür selbst. Neben dem „Partynationalismus“ (Fussball-Turniere, Lena) zelebriert die deutsche Nation die politischen Jubiläen der Berliner Republik und gratuliert sich zu 20 Jahren Mauerfall, 20 Jahren Einheit, 20 Jahren „demokratische Revolution“. In dieser nationalen Erzählung versteht sich die Bundesrepublik zum „geläuterten Deutschland”, das sich von seinen “beiden Diktaturen” befreit habe. Damit sieht sie sich in der Riege der kapitalistischen Normalität und mischt wieder fleißig im Weltmarktgeschehen mit. Rassistische Gewalt im Inneren oder an den Außengrenzen verkommt dabei zur Randnotiz.
Doch die Aufdeckung der NSU-Morde hat unmissverständlich vor Augen geführt, dass Nazis in diesem Land noch immer morden und der Staat peinlich berührt wegschaut. Ungeachtet dessen mobilisierte die „Sarrazin-Debatte“ den Rassismus und Sozialchauvinismus in der sog. Mitte der Gesellschaft. Der Sozialdemokrat attackiert mit kruden kulturalistischen „Thesen“ MigrantInnen sowie Prekäre und macht sie für ihre politische und soziale Ausgrenzung selbst verantwortlich. BILD-Zeitung und Konsorten der Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft feiern diesen vermeintlichen „Tabubrecher“-Diskurs bis heute. Der Trend des Nach-Unten-Tretens setzt sich in der aktuellen Krise unter dem ideologischen Kitt des vermeintlichen „Krisengewinners“ weiter fort.
Inmitten dieser rassistischen und sozialchauvinistischen Grundstimmung fällt ein weiterer Jahrestag aus der frühen Berliner Republik. Im August 2012 jährt sich das Pogrom von Rostock zum zwanzigsten Mal. Nicht nur in Rostock-Lichtenhagen, sondern in der ganzen BRD, rottete sich der deutscher Mob aus organisierten Nazis und „anständigen Deutschen“ zusammen, um die in Politik und Presse geschürte „Ausländer raus“-Stimmung in die Praxis umzusetzen. Es folgten Brandanschläge, Angriffe und Morde gegen MigrantInnen. Die Bundespolitik kam der Stimmung des rassistischen Mobs endgültig entgegen, als sie 1993 das Grundrecht auf Asyl abschaffte.
Um diese Geschichte nicht vergessen zu lassen und um auf den rassistischen Normalzustand hinzuweisen findet am 25. August 2012 eine bundesweite Demonstration in Gedenken an die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen statt. Dabei will man sich mit der Losung „Erinnern heißt Kämpfen“ einerseits vom bundesdeutschen Diskurs des „Aufarbeitungsweltmeisters“ distanzieren, andererseits auch den Bezug zur rassistischen und sozialchauvinistischen Normalität in der heutigen Krisenzeit thematisieren.
Die Ereignisse von damals verweisen auf das Potential von morgen. Die Linke sollte daher gerade in heutigen Zeiten eines elitären und chauvinistischen Krisennationalismus nach Rostock fahren.
Wir vergessen nicht!
Sa. 25.Aug., Rostock: Bundesweite Demo im Gedenken an die Pogrome von Lichtenhagen
14.00 Uhr, Demo, S-Bahn, Lütten Klein
Links zum Thema:
Kampagne “Rassismus tötet!”
VVN-BdA Aufruf

http://www.no-racism.de/erinnerst-du-dich-noch-an-rostock-lichtenhagen/

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http://www.konkret-magazin.de/aktuelles/no-go-area-de.html

17. Juni: Keine NPD-Kundgebung in Friedrichshain! 11 Uhr, Strausberger Platz

17. Juni: Keine NPD-Kundgebung in Friedrichshain und Anderswo!
11 Uhr, Strausberger Platz

Antifa Demo 17. Juni 2012 11Uhr Strausberger Platz Berlin Fhain

Am 17. Juni um 12 Uhr will die Berliner NPD am Strausberger Platz in
Friedrichshain eine angebliche (sog.) Gedenkkundgebung unter dem Motto „Damals wie heute – Freiheit muss erkämpft werden“ abhalten. Angeknüpft werden soll an den 17. Juni 1953 als Arbeiter_innen in der DDR, ausgehend von der Großbaustelle Stalinallee (die heutige Karl-Marx-Allee) gegen zu hohe Normen auf dem Bau streikten.
Immer wieder versuchen die berliner Neonazis historische Daten nationalistisch umzudeuten und Geschichte zu fälschen (Geschichtsrevisionismus). Die tatsächlichen Geschehnisse spielen dabei keine Rolle. Es geht der NPD nur darum ihre nationalistische Hetze auf die Straße zu tragen und über die effekthascherische Show mit der Umdeutung historischer Ereignisse Sympathisant_innen zu gewinnen (“Rattenfänger”).
Schon im letzten Jahr wurden ähnliche Kundgebungen der NPD am Rosa-Luxemburg-Platz und von „Pro Deutschland“ am Frankfurter Tor durch entschlossenen Protest zum Desaster für die Rechten. Daran wollen wir nun anknüpfen und rufen zu kreativen und ungeordneten Gegenprotesten auf.
Da NPD-Demonstrationen in Berlin in letzter Zeit durch Blockaden und andere Aktionen immer wieder verhindert wurden, versuchen sie jetzt durch stationäre Kundgebungen einer Blockade der Route zuvor zukommen und bleiben gleich an einem Ort stehen. Lasst uns ihnen auch dieses Konzept vermiesen! Kein Platz für Nazis – nirgends! Neonazis entschlossen entgegentreten!

Kommt alle am Sonntag, den 17. Juni ab 11Uhr zur Gegenkundgebung am
Strausberger Platz in Friedrichshain.

http:/Initiative-gegen-rechts.de und http://antifa-fh.de.vu

Flyer als Kopiervorlage (PDF) unter http://antifhain.herobo.com/flyer_17062012.pdf

AufruferIn ist die: Ini gegen Rechts mit der Antifa Friedrichshain.
http://initiative.register-friedrichshain.de/

Die Gegenkundgebung ist angemeldet.


Antifa Friedrichshain (AFH)
c/o Infoladen Daneben
Liebigstr. 34
10247 Berlin
Web: http://www.antifa-fh.de.vu
PGP-Key: http://freeweb.dnet.it/antifhain/materialien/Antifa%20Friedrichshain.asc

Bündnis gegen Lager Berlin/Brandenburg: http://bglbb.blogsport.de & http://keinasylknastbbi.info
Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus http://gegenrassismusundsozialchauvinismus.wordpress.com
Initiative gegen Rechts Friedrichshain: http://initiative-gegen-rechts.de
Nazis auf die Pelle rücken: http://www.antifa-berlin.info/auf-die-pelle-ruecken
Rassismus Tötet – 20 Jahre Rostock Lichtenhagen: http://rassismus-toetet.de/
Uffmucken Schöneweide: http://uffmucken-schoeneweide.de

Politsalon heute Abend

Veto öffnet gg 19Uhr
Politsalon beginnt gg 21Uhr
Chilloutlounge startet später.

Politsalon zu den neuesten Äußerungsformen des Protests im Zuge der sog. Finanzkrise, “Bankenkrise”, “[...]-Schuldenkrise”.

http://i.imgur.com/Ph7my.jpg

Thesen / Gesprächsvorbereitung:
- Was sind Sinn und Zweck des/welchen Protests?
- Wer spricht warum, wovon?
- Wer ist dabei, Sozialisationshintergründe, gesellschaftliche Gruppen?
- Mit welchen Demokratiebegriffen hantieren “Die Empörten” (D.E.)?
- Die Demos, Camps, Möchtegern-Okkupationen, usw., sind von bürgerlichem Verhalten geprägt (Habitus nach Bourdieu)
- Über die Nutzung moderner Kommunikationsmittel (Kommunikationskultur/Kulturindustrie/Medien) beschleunigen und häufen sich die Protestereignisse, gleichzeitig nimmt die Diffusität, das “Rauschen im digitalen Blätterwald”, z.B. in Twitter, stetig zu.
- (Antisemitische, u.a.) Politsekten, wie “Büso”, “Tea-Party”, “Zeitgeist”, Scientology, Esos, Gesellianer_Innen und Anthros, haben es leicht dazwischen Aufmerksamkeit zu erringen und sind häufiger zwischen den anderen Irregeleiteten auf der Straße präsent. Siehe z.B. “Fuck-For-Forests” (FFF) vor dem Bundestag.
- Es herrscht größtenteils, augenscheinlich, die reaktionäre/regressive Reproduktion der gesellschaftlichen Verhältnisse durch Konkurrenzverhalten vor. Das spiegeln auch die Bildausschnitte in den öffentlichen und privaten Medien wieder.
- “Denen da oben” soll bloß die “Meinungsmache” abgenommen und durch “was”(?!?) von wem, wie, ersetzt aber eigentlich doch die Hegemonie/Herrschaft/Hierachie nicht abgeschafft werden, oder? (“Reclaim the media” lautet ein bekannter Wahlspruch z.B. von Indymedia.)
- Masse statt Klasse, d.h. aktions- und konsumorientiertes Handeln ohne Klassenbewusstsein. Das nannte die SI z.B. in den 1960ern bereits einen Teil des “Spektakels” und Guy Debord kritisierte die “Gesellschaft des Spektakels” (1967).
- Historisch gesehen bestehen diese Probleme insbesondere seit der Übernahme von “Protestbewegungen” durch die technokratischen “grünen” Postachtziger (nach dem Rollback) und die reformistische sog. “Antiglobalisierungsbewegung” (wie Attac) seit den 1990ern. (Vgl. z.B. Auswertungspapiere zu den Anti-G8-Gipfeln, usw.)
- Wie kann dem entgegengewirkt und sich stattdessen vernünftig organisiert werden?
- Was kann von anderen (echten) sozialen Kämpfen, z.B. von Erwerbsloseninitiativen gegen die Lohnarbeit, gelernt werden?
- Welche Untiefen zeigen sich ganz offensichtlich, wenn verkürzte Kritik den Ton und Reformismen den Takt vorgeben? (Siehe Input/”Diashow”)
- Dagegen wären weitergehende Theorien wie die von Detlef Hartmann vom “Kapitalistischen Kommando“, oder Robert Kurz “Abgesang auf die Marktwirtschaft“, oder Michael Heinrichs Auffassungen von der Kritik der politischen Ökonomie (nach Marx), ganz neu zu diskutieren.
- Das ist mit “der (Massen)Bewegung” aber leider bisher kaum (je) möglich (gewesen). Ganz das (unerwünschte?) Gegenteil war eher der Fall, denn (latenter) Antisemitismus ist keine Seltenheit.
Vgl.: http://i.imgur.com/Wk0LH.jpg
- Was also jetzt?


Weitergehende URLs ->

http://www.no-racism.de/va-so-radikal-sein-wie-die-wirklichkeit/

https://linksunten.indymedia.org/node/46090

http://www.klassenlos.tk/aktuelles.php

http://al.uni-koeln.de/termine/Seminare_KdPO_9u10.pdf

http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/persp_dh.html

Mobivideo gegen das “Deutschlandfest” in Bonn 2.+3.10.2011

Mobivideo gegen das “Deutschlandfest” in Bonn am “Nationalfeiertag” und zur Vorabenddemo, 2.+3.10.2011:
www.youtube.com/watch?v=6sMqH6rllDw

http://friede-freude-eierkuchen.net

Öffentliche lesart der “Geschichte” des dritten Oktobers 1990: Zitat Wikipedia: …”Deutschland” | “Mit der Wiedervereinigung volle Souveränität wiedererlangt und die Abhängigkeit von den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und Frankreich (BRD) resp. der Sowjetunion (DDR) beendet, siehe auch Zwei-plus-Vier-Vertrag” (sic!). Quelle: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Liste_von_Nationalfeiertagen

Proteste gegen den Papstbesuch | Demo heute 16Uhr!

Igitt, nu isser da… Eines der austauschbarsten Symbole in Person. Doch sogar (huiuiui) ein paar Bundestagsabgeordnete verweigern dem selbsternannten geistlichen Oberhaupt der Welt die Audienz, sie sehen die “gebotene Neutralität zwischen Staat und Kirche verletzt“… und was geht sonst noch so gegen eine der überaltetsten und überflüssigsten Scheininstitutionen – die größte sexistische Männersekte – der Erde und Ratzi ihren HJ-Pophans?

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InterTransLesBiSchwulQueerFeministisches Bündnis gegen den Papstbesuch in Berlin 2011:

http://whatthefuck.blogsport.de/

“22.09.2011: Den ganzen Tag über: Kreative Proteste an Orten des Papstbesuches und Public-Viewing-Punkten der Papst-AnhängerInnen. Außerdem: Überraschende Audienzen der Päpstin Rosa I.

22.09.2011: Demo „Keine Macht den Dogmen“ vom Bündnis „Der Papst kommt“. Mit Block der Gesichtslosen von Opfern sexueller Gewalt und deren UnterstützerInnen. Und mit antifaschistischen Block vom Bündnis Not Welcome“. 16:00 Uhr. Potsdamer Platz.

22.09.2011: Nachtkundgebung gegen päpstlichen Schlaf und Moralvorstellungsdingszeug vom Bündnis „What the Fuck“. 20.00 Uhr. Päpstliche Nuntiatur, Lilienthalstraße 2A, U-Bahnhof Südstern. Gleichzeitig und am gleichen Ort: Schlaflos in Kreuzberg. Eine kleine Nachmusik. ”

http://whatthefuck.blogsport.de/2011/09/20/proteste-gegen-den-papst/

“Die Informationsstruktur des What the Fuck Bündnis zu den Protesten gegen den Papst:
Infotelefon: 0152/51524130
Infoticker: demoticker.org
WAP: demoticker.org
Twitter: @wtf_pope ”

http://whatthefuck.blogsport.de/2011/09/21/informationsstruktur/

“Die Kundgebung des What the fuck-Bündnisses in der Nähe der Nuniatur findet von 20:00 bis 22:00 an der Fontanepromenade nördlich des Südsterns statt und ist angemeldet. Die U7 und Busse entlang des Südsterns halten dort nicht.
In der Körtestrasse am Südstern ist ebenfalls von 19:30 bis 24:00 ein Schlafraub-Rave angemeldet.
Feiert mit uns! Ratzinger keine ruhige Nacht! ”

http://whatthefuck.blogsport.de/2011/09/22/abendkundgebung/

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Antifa Bündnis gegen den Papstbesuch, Berlin 2011
Organisierte Protestaktionen gegen den Papstbesuch in Berlin 2011:

http://www.nea.antifa.de/notwelcome/

“Gegen dich und deine Freunde!
Ratzinger in Berlin? – Not Welcome!
Staat und Kirche Hand in Hand? – Fuck Authority!
Vorabend-Demo ++ Dezentraler Protest ++ Mobilisierung nach Erfurt

Heilige Scheiße, Papst Joseph Ratzinger, das Oberhaupt der katholischen Welt, der Großinquisitor – himself – kommt nach Berlin!

Er, der 2009 den Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson wieder heim ins katholische Reich holte (Williamson: „Es gab keine Gaskammern“), er, der Anfang Juni Kardinal Alojzije Stepinac – ein Kollaborateur der kroatischen Ustascha-Faschist*innen – als „wahren Verteidiger des Humanismus“ ehrte, er, der Homosexualität für eine Art Krankheit hält und ernsthaft behauptet, Kondome würden das Aidsproblem verschlimmern, sucht vom 22. bis 25. September 2011 die Erzbistümer Freiburg, Berlin und Erfurt heim. mehr…”

http://nea.antifa.de/notwelcome/texte_aufruf_fuckauthority.html

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Die aktuelle Zeitschrift: “Straßen aus Zucker” vom bundesweiten, kommunistischen, Ums Ganze Bündnis und deren Bezugsgruppe TOP-B3rlin setzt sich dezidiert mit Religionskritik auseinander:

http://strassenauszucker.tk/

http://strassenauszucker.blogsport.de/2011/09/03/strassen-aus-zucker-6-online/

http://strassenauszucker.blogsport.de/zeitung/

http://strassenauszucker.blogsport.de/images/strassenauszucker6.pdf

http://umsganze.de

http://top-berlin.net/

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Weiterhin gilt, nicht nur in geistlicher, sondern auch in weltlicher Hinsicht:
http://derpapstkommt.lsvd.de/wp-content/uploads/2011/05/Logo-Keine-macht-den-Dogmen-schwarzer-Hintergrund-300x247.jpg

http://derpapstkommt.lsvd.de/?p=1233

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Der Papst treibt ab?
http://maedchenblog.blogsport.de/images/2759_00_ma_papst.jpg

http://maedchenblog.blogsport.de/2010/05/24/der-papst-treibt-ab/

Streitbarer Spruch von den Protesten gegen die “1000 Kreuze” dazu:
“Hätten Eure Eltern abgetrieben, währt ihr uns erspart geblieben”…


Wider das “Opium des Volkes”, für eine radikale linke Religionskritik. Für die bedingungslose Säkularisation und den Laizismus aller Lebensbereiche, unabhängig von Staat und Kapital.
Gegen das “Leben nach dem Tod”, für das gute Leben vor dem Tod. Kein Gott, kein Staat – kein Papstriarchat.
Für den Anarchistischen Kommunismus.