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29.3. Workshop zur Kritik der Scherbentheorie

Im Sommer 2012 veröffentlichten Mitglieder des zu diesem Zeitpunkt bereits aufgelösten ‘Club für sich’ in Berlin eine so schonungslose wie solidarische Zustandsbeschreibung des Scherbenhaufens der hiesigen Linken. Mit dem in so Reizwort-besoffenen Zeiten wie heute mutigen Figur der “kommunistischen Totalität” zeigen sie in ihrem 16-seitigen Text zudem konsistente Perspektiven auf.

Beim Versuch, diesem Beitrag gerecht werden, verzichten wir an diesem Abend auf die lockere Salon-Atmosphäre zu Gunsten einer strukturierten Arbeit mit dem Text und folgen dabei schulmäßig den Schritten der kritischen Methode.

Wir beginnen den Abend gewissermaßen mit der 2. Lesung, der Würdigung. Wir tragen also zusammen, welche neue Einsichten uns der Beitrag vermittelt hat und beschreiben etwaige dadurch ausgelöste Erkenntnisprozesse. In 3. Lesung nehmen wir uns all jenes vor, womit wir Mühe haben, aus welchen Gründen auch immer. Wir versuchen als erstes und soweit erforderlich, uns kollektiv auf Augenhöhe mit dem Gegenstand zu bringen. Dies erfordert explizit eine selbstkritische, oder altmodisch ausgedrückt, demüte Haltung, also das ernste “ich verstehe noch nicht…”. Da die Scherbentheorie allerdings über weite Strecken eine gut lesbare Realanalyse ohne verwickelte philosophische Denkfiguren ist, wie sie einem theoretischen Traktat eigen sind, sollte uns diese Pein weitgehend erspart bleiben.

Der spannendste, auch weil zu selten geübte, Teil, also Auffassung, Aneignung, Selbstreflexion und kollektives Lernen ist damit bereits gehalten. Aber wenn die Kräfte noch für die 4. Lesung reichen, die Bearbeitung der Widersprüche, bitte schön.

Ob stumm, störend oder diszipliniert schon in Erscheinung getreten, jetzt schlägt unvermeidlich die Stunde eventueller Gegner des ganzen Ansatzes oder wesentlicher Teile davon. Der antagonistischen, der vernichtend gemeinten Kritik gebührt, als, wenn auch nicht weiterführenden, wohl aber formal weitergehenden Position, hier bei Bedarf der Vorrang. An dieser Stelle gabelt sich also das Programm des Abends: entweder endet er in der Kontroverse oder findet seinen Abschluß in der konstruktiven Kritik, der Kritik als Zuwendung an den Gegenstand, als vorantreibend verstandener Beitrag der Kritikerinnen zur gemeinsamen Sache, im schönsten Teil also.

In der – genau in diesem Sinne kritischen – Runde begrüßen wir alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich in Vorbereitung des Programms der 1. Lesung unterzogen, also den Text gelesen haben und themenzentriert mitarbeiten wollen. Publikum übernimmt die Theater-typische Rolle der Handarbeit und ist ebenfalls gerne gesehen, der Eintritt ist frei.

Freitag, 29.03.2013 19.00h im VETOMAT

Der Text: http://www.magazinredaktion.tk/Scherbentheorie.php (als
PDF
)

Von 17.00 bis 19.00 Uhr, also vor dem Termin, bieten wir dazu in den Räumen des VETOMAT Lesestunden an. Kopien des Textes halten wir gegen Kopiergroschen für Euch bereit.

www.politsalon.fr.ms

Kontakt:

https://twitter.com/politsalon

Email: politsalon (at) vetomat (dot) net

Jabber/XMPP: ps (at) chat.synoptx.net

Politsalon 22.2.13

Das nächste Treffen für Politnerds findet statt am 22.2.13 um 19Uhr im Vetomat.
Thema: Sprachkritik vs. Sprachpolitik
Referent: Noxie
Praxis: Input und danach möglichst freies, unmoderiertes politisches Gespräch zum Thema.
Hilfsmittel dazu kann der Vorschlag von MacBatch sein. Vgl.: http://spatico.de/wiki/index.php?Themenzentrierte%20Moderation
Geht bis ca. 22Uhr.
Danach offener Tresen, Ausklang.

http://wp.vetomat.net/index.php/veranstaltungskalender/?month=feb&yr=2013

http://profem.tk

Call for Papers 2013

Interessierte sind hiermit gebeten ihre Themenvorbereitungen, als Textform in Beschreibung und Thesen, sowie dazu gerne auch weiteren Ausführungen, Graphiken, Bildern, Videos, Filme, Audios, etc., zu Themenabenden für den PS 2013 einzureichen.

Am besten als PDF via E-Mail. Danke.

E-Mail an: politsalon [at] vetomat [dot] net

Der Politsalon findet 2013 wie gewohnt am vierten oder letzten Freitag im Monat statt. Unter Umständen kann es sein, daß dazu in diesem Jahr auch andere Locations ausgewählt werden, wo wir vor Ort ins gedankliche Getümmel gehen möchten. Termine und alles Weitere werden dazu wie gewohnt hier veröffentlicht. Gedankensprünge und mehr, wie freie Debatten, gibt’s daneben in Twitter zu beobachten.

SG.


PolitSalon im Vetomat Berlin Friedrichshain
Linke Gesprächsrunde zu politischen Themen
Jeden vierten Freitag im Vetomat

Termine, Weblog

WWW: http://politsalon.fr.ms/

SSL: https://politsalon.vetomat.net

Kontakt

XMPP: politomat [at] jabber [dot] org

Twitter: http://twitter.com/politsalon

Verschiebung des Septembertermins – Politsalon

Der Politsalon im September wird auf den Sonntag, den 23.9. oder das letzte Wochenende (WE) im September (30.9.) oder ganz in den Oktober verschoben (27.10.). Achtet auf weitere Ankündigungen, hier und im Twitter.

https://twitter.com/politsalon

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“Verschobener Termin –
Politsalon zum Naturbegriff 3:
Teil drei geht auf solche rechten Naturbegriffe wie die des Eugenikers und Euthanasiephilosophen Peter Singer und z.B. die GBS als “Bioreligiöse Missionsgesellschaft” ein. Themen sind dabei z.B. sog. positive und negative Eugenik.

Text:
- http://ps.vetomat.net/wp-uploads/2012/05/giordano_bruno_stiftung_soziobiologie.pdf

Wer noch einen akademischen Text dazu lesen möchte (als Background sehr interessant):
- http://bidok.uibk.ac.at/library/maeser-ethik-dipl.html

Daneben ist das Veto vorne ganz normal geöffnet und Ihr könnt Euch bei gemischter Mucke die aktuelle Ausstellung o.ä. reinziehen. (Hörempfehlungen vgl.: http://soundcloud.com/praxisrecords)”

http://wp.vetomat.net/index.php/veranstaltungskalender/?month=sept&yr=2012

CYA

Contact: politomat [at] jabber [dot] org

Emancipare! Lesenswertes zu heute abend im Cafe Commune

Veranstaltungsbericht: Feministische Organisierung
http://arschhoch.blogsport.de/2011/10/06/veranstaltungsbericht-feministische-organisierung/

„Eine wirklich ‚Neue Linke‘ muss emanzipatorisch sein – oder sie wird nicht sein“
http://arschhoch.blogsport.de/2011/06/27/eine-wirklich-neue-linke-muss-emanzipatorisch-sein-oder-sie-wird-nicht-sein/

Heute abend gehts weiter mit:

Männer und Emanzipation
Historischer Abriß der Ansätze zu einer profeministischen Männerbewegung in der BRD

Noch bevor Maoisten die Kulturrevolution im fernen China besangen, war sie ihren antiautoritären Vorgängern als neue Frauenbewegung auf die Füsse gefallen. Über die raren Versuche linker Männer, sich den Zumutungen des Feminismus zu stellen.

Input-Referat und Thesen zur Diskussion: Michael Klockmann
Exposeé: http://spatico.de/wiki/index.php?2012052419
Thesen: http://spatico.de/wiki/index.php?MmThesen
Leseempfehlungen: http://spatico.de/wiki/index.php?MmLit

24.05.2012 19.30h | Café Commune | Reichenberger Str. 157

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Titel, Themen, Thesen, Temperamente:

“X Thesen
Anders als die gleichnamige, von der Spitze gelenkte und gewalttätige Kampagne der KP Chinas setzte die 2. Frauenbewegung im Westen eine Kulturrevolution in Gang, die diesen Namen verdient.
Die feministische Bewegung sprengte nicht nur die objektiv-äußerliche, gesellschaftliche und politische Unterordnung der Frauen unter die Männer, sondern auch die privatesten hetero-normativen sexuellen Verhältnisse und drang in die Poren aller sozialen Beziehungen zwischen diesen Polen (“Subjektiver Faktor”, “Das Private ist poltisch!”).
Die Feministinnen setzten anstelle der jüngsten Klassenspaltung, Proletariat ./. Bourgoisie, die älteste und basalste Klassenspaltung auf die Tagesordnung, das Patriarchat und setzten ins Werk, was die Orthodoxie allein dem Proletariat vorher bestimmt hatte: Die Selbstbefreiung der Frauen.
Bewußteren Männern, denen feiste Ignoranz und trotziges Verharren in der alten symbolischen Ordnung keine Option war, blieb im Grunde nichts als die traurige Einsicht in die Tatsache, nicht nur in ihrer gesellschaftlichen Stellung, äußerlichen Attributen, sondern “mit Haut und Haaren” auf der falschen Seite zu stehen und – als Herrenklasse in der Gesellschaft und als patriarchaler Mann in seinen Beziehungen – abzudanken. (“Mal die Klappe halten.”)
Der logisch nächste Schritt, grundlegende Selbstreflexion und Selbstveränderung jedoch, war in den 1970er Jahren noch fast nicht politisch, öffentlich vermittelbar,
wirklich in Bewegung setzten sich Männer in kleiner Zahl weitgehend unsichtbar in Männergruppen, MRT (Selbsthilfe) oder professionell angeleiteter Therapie.
Die öffentliche Bühne “beherrscht” seit dem und weit hin die Figur des Softies in der Unangreifbarkeit seiner eingefrorenen “Verunsicherung”, seines an der Oberfläche verharrenden Jasagertums. In gewisser Weise machte er es den sich emanzipierenden Frauen schwerer als der immerhin noch kantige und sich angreifbar machende, ungebrochene Pascha-Typ.
Die Überwindung des Patriarchats scheint mir halberwegs stecken geblieben zu sein
Die schon ohne Im Glashaus patriarchaler Selbst-Widersprüche ist eine
Aus (meiner) profeministischen Sicht ist die heutige Organisationfrage primär eine Frage der Entwicklung von Organisationskultur, einer freundlichen Kritikkultur: Die emphatische Annahme des Gegenübers und meiner selbst mit den in
Wiedergewinnung von Performanz
Zwei programmatische Antworten ergeben sich allerdings auch:
Die Zentralität der “Reproduktion”, der Sorge-Tätigkeiten
Ein besonderes Augenmerk auf die bereits in Schemen erkennbare, maskulistische Reaktion.”

http://spatico.de/wiki/index.php?MmThesen

““Genossen, eure Veranstaltungen sind unerträglich. Ihr seid voll von Hemmungen, die ihr als Aggressionen gegen die Genossen auslassen müßt, die etwas Dummes sagen oder etwas, was ihr schon wißt.” Kurz nach diesem Ausspruch von Helke Sander flog, weil er, wie ihr ganzes Referat, unbeantwortet bleiben sollte, die legendäre Tomate am Kopf des Genossen Hans-Jürgen Krahl vorbei.

“Er war der Klügste von uns”, wird Rudi Dutschke ihm später nachrufen, aber in diesem Moment rang dieser Mann völlig perplex nach Worten – eine Reaktion, die aus heutiger Sicht den früh ums Leben gekommenen “Chef-Theoretiker” des SDS fast ehrt. Denn jedem Revolutionär, der sich die aufs “Private” zielenden und ins männliche Mark treffenden Kritiken der Kulturrevolutionärinnen zu Herzen nahm, mußte fast notwendig erst einmal verstummen.
Das Gross der “sozialistischen Eminenzen” kniff allerdings im Weiteren vor dieser unverhofften Zumutung, erwies sich stattdessen lieber als schlagfertig und tat das alles zügig fast genauso ab wie Gerhard Schröder: Als “Gedöns”, “kleinbürgerliche Psychoscheisse” oder “Befindlichkeitspolitik”. Was dem politischen Architekten von Hartz IV gut zu Gesichte stehen mag, muß allerdings – auch in Zukunft – jedem Revolutionär das moralische Genick brechen. Ansätze neuer Organisierung im Sinne einer emanzipatorischen Umwälzung werden also nicht umhin kommen, die unverändert heiße Kartoffel wieder aufzunehmen: Die Revolutionierung der Revolutionäre.”

http://spatico.de/wiki/index.php?2012052419

“Leseempfehlungen

Valerie Solanas: Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer. SCUM.
Volker Elis Pilgrim: Der Untergang des Mannes, München 1973
Schwarze Protokolle 124
Volker Elis Pilgrim: Manifest für den freien Mann, München 1977
Klaus Theweleit: Männerphantasien 1 & 2 – Zur Psychoanalyse des weißen Terrors, Verlag Roter Stern 1978
Wilfried Wieck: Männer lassen lieben. Kreuz, Stuttgart 1987
Dieter Schnack & Rainer Neutzling:; Kleine Helden in Not. Rowohlt 1992
Dietrich Schwanitz: Männer – Eine Spezies wird besichtigt, Eichborn Verlag, Frankfurt 2001″

http://spatico.de/wiki/index.php?MmLit

Weitere Lese- und Hörempfehlungen dazu, Klassiker wie moderne:

Frigga Haug
Die Vier-in-einem Perspektive
Marxismus und Feminismus
Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus
Elmar Altvater – Die Reproduktion des Arbeitsvermögens (Reproduktionsarbeit)
Judith Butler – Körper von Gewicht

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“Bürgerliche Revolutionen, wie die des achtzehnten Jahrhunderts, stürmen rascher von Erfolg zu Erfolg, ihre dramatischen Effekte überbieten sich, Menschen und Dinge scheinen in Feuerbrillanten gefaßt, die Ekstase ist der Geist jedes Tages; aber sie sind kurzlebig, bald haben sie ihren Höhepunkt erreicht, und ein langer Katzenjammer erfaßt die Gesellschaft, ehe sie die Resultate ihrer Drang- und Sturmperiode nüchtern sich aneignen lernt. Proletarische Revolutionen dagegen, wie die des neunzehnten Jahrhunderts, kritisieren beständig sich selbst, unterbrechen sich fortwährend in ihrem eignen Lauf, kommen auf das scheinbar Vollbrachte zurück, um es wieder von neuem anzufangen, verhöhnen grausam-gründlich die Halbheiten, Schwächen und Erbärmlichkeiten ihrer ersten Versuche, scheinen ihren Gegner nur niederzuwerfen, damit er neue Kräfte aus der Erde sauge und sich riesenhafter ihnen gegenüber wieder aufrichte, schrecken stets von neuem zurück vor der unbestimmten Ungeheuerlichkeit ihrer eigenen Zwecke, bis die Situation geschaffen ist, die jede Umkehr unmöglich macht, und die Verhältnisse selbst rufen

Hic Rhodus, hic salta!
Hier ist die Rose, hier tanze!”

Karl Marx/Friedrich Engels – Werke, Band 8, “Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte”, S. 115-123
Dietz Verlag, Berlin/DDR 1972
http://www.mlwerke.de/me/me08/me08_115.htm

24.5. Xberg: Männer und Emanzipation (Vortrag im Cafe Commune beim Trend Gespräch)

Empfehlung:

Männer und Emanzipation
Historischer Abriß der Ansätze zu einer profeministischen Männerbewegung in der BRD

http://30.media.tumblr.com/tumblr_lfml9aYtND1qe3fumo1_500.jpg

Noch bevor Maoisten die Kulturrevolution im fernen China besangen, war sie ihren antiautoritären Vorgängern als neue Frauenbewegung auf die Füsse gefallen. Über die raren Versuche linker Männer, sich den Zumutungen des Feminismus zu stellen.

Input-Referat und Thesen zur Diskussion: Michael Klockmann
24.05.2012 19.30h | Café Commune | Reichenberger Str. 157

http://spatico.de/wiki/index.php?2012052419

http://spatico.de/33uuu91279547

valerie solana

http://spatico.de/wiki/index.php?MmLit

Wo diskutiert Michael Klockmann sonst?
Siehe Twitter: www.twitter.com/macbatch

    Kontakt: mk (at) mphase (dot) net

Nächster Politsalon am So., 20.5.12

Sonntag, 20.5.12, nach dem Vetoplenum im Vetomat, ab 20/21Uhr.
Gemütliche Berichterunde. Auswertung von Beobachtungen des Sternmarsches vom 12. Mai 2012.

Die Krise heißt Kapitalismus!

Zur Religionskritik – Feuerbach und Kierkegaard

Mehr zur hegelschen Linken
Diskussion zur Religionskritik – Lesch und Vossenkuhl reden über Feuerbach und Kierkegaard

Lesch und Vossenkuhl stellen zwei Denker vor, die beide Religionsphilosophen und Hegelianer waren. Ludwig Feuerbach beginnt als Theologe und endet als Religionskritiker. Sören Kirkegard gilt als erster Existenzphilosoph.
www.youtu.be/LaZ9Vey4vCY

http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Feuerbach

http://de.wikipedia.org/wiki/Kierkegaard

(Leider wieder nur Männer. Und das Format mit den ganzen Statuen im Hintergrund, sowie der Hype des “Abendlandes”, gefällt uns auch nicht so gut. Aber trotzdem ist das Gespräch, wie immer, sehr interessant und aufschlußreich. Wer hat mehr auf Lager? Was kennt Ihr noch? Vorschläge gern als Kommentare, Mail oder Jabbermessage.)

Every last friday in Vetomat …

Politsalon
Jeden letzten Freitag im Monat
im Vetomat
Gespräch im Hinterzimmerchen (Nebenzimmerchen)
ab 21Uhr
mit Eighties-Trash
Chilloutlounge

Dauerankündigung

Diesmal: 25.11.2011 – Kritik des Existenzgelds mit We.Ge.

PDF

2011-11-25: Neues Konzept des Politsalons

(Fast) Jeden letzten Freitag im Monat findet im Vetomat der “Politsalon” (PS) statt.

Der nächste Politsalon ist am: 25.11.2011 ab 21Uhr.

Der PS ist eine Plattform die ein Angebot zum Gespräch über politische Themen macht und den diskursiven Austausch, den Erkenntnisgewinn und die emanzipativen Möglichkeiten der Selbstorganisation fördern möchte.

Meistens gibt es zu Anfang einen kleinen Input, d.h. ein Kurzreferat, einen Vortrag, die Vorlesung eines Buch- oder Textauszuges, ein Video, o.ä., um den Einstieg in das Gespräch, d.h. die Debatte zu erleichtern.
Die Präsentation ist dabei diskursanalytisch, sachlich, orientiert.
Der weitere Verlauf wird versucht nach erkenntnistheoretischen Prinzipien, nicht strikt, aber stringent, und ggf. moderiert, erschlossen zu werden. Dabei sind uns die Methoden des Dialogs, der Gewaltfreien Kommunikation, des basisdemokratischen Plenums und der quotierten Redeleitung (notfalls mit Redeliste) naheliegend.
In der Besprechung von Textauszügen sehen wir die Methoden des Kritischen Lesens und der Textinterpretation als elementare Vorraussetzung, die wir gerne vermitteln.
Mensch kann den Politsalon insofern als Experiment, bei dem nicht jeder Schritt gelingen muß, es aber erstrebenswert ist, wenn konstruktiv versucht wird an ihm teilzunehmen, begreifen.
Leider war der Rahmen aufgrund der Konsumorientierung, Gewohnheiten und Verwöhntheiten, des sich mehr als passives “Publikum”, denn als aktive MitgestalterInnen des Verlaufs begreifenden Anwesenden/Teilnehmenden nicht immer der passende für die Weiterentwicklung dieser Idee.
Deswegen wird jetzt eine Konzeptänderung besprochen.

Der vordere Bereich des Vetomaten soll in Zukunft als offene Chilloutlounge geöffnet sein, zu elektronischer Musik aus dem Ambientbereich.

Der Politsalon wird dann im engeren Kreis, im Hinterzimmer, mit dem Charakter eines basisdemokratischen Plenums (nur der Form halber), stattfinden.

Alle Diskursorientierten, Interessierten sind damit herzlich eingeladen am nächsten Politsalon am 25.11.2011, im Vetomat, ab 21Uhr, teilzunehmen.

Vorr. Thema ist das “BGE vom BSP”? (Mit We.Ge., wg.blogsport.de, (dialektischen, sozialhilfekritischen und Organisations-) Kritiken am sog. BGE, seinen Hauptströmungen und einer Diskussionseröffnung von B.B..)
Das Thema kann sich noch ändern!

Achtet auf Ankündigungen.
politsalon.vetomat.net