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Polittresen 31.10. verschoben auf den 14.11.

PS, Polittalk vom Freitag 31.10. wird verschoben auf Freitag den 14.11.

In Planung ist eine Reihe zum politischen Verständnis des Menschen, mit Filmen und Hörbeiträgen sowie Austausch, nach Erich Fromm und Ernst Bloch oder Herbert Marcuse.

Vgl. z.B. “Was ist der Mensch” von Ernst Bloch oder die Dokumentation “Mut zum Menschen” sowie “Humanismus und Psychoanalyse” von Erich Fromm oder Herbert Marcuse; “Der Mensch in einer sozialisierten Welt”.

PolitSalons zum Thema “Sicherheit”

Ergebnisse des PS Plenums vom Fr. 31.1.2014:

Aktuell bereiten wir uns intern auf eine neue Themenreihe zur Betrachtung, Analyse und Diskussion der Begriffe von “Sicherheit” vor.

Am 28.2. werden wir uns dann gegenseitig unsere ersten Ansichten vorstellen und besprechen, bevor wir weiter entscheiden wie wir mit dem Thema weitermachen möchten.
Gruppen und Einzelpersonen die sich mit dem Thema u.a. (z.B.) in politologischer, soziologischer, philosophischer und historischer Hinsicht beschäftigen sind willkommen sich mit uns, für die Vorbereitung weiterer Termine, in Verbindung zu setzen.

Wir werden dazu ggf. auch Gruppen und Einzelpersonen Anfragen und um Inputs bitten oder geeignete Veranstaltungen besuchen.

Danach werden wir uns vorr. ab Juli 2014 einer Betrachtung, Analyse und Diskussion von Antigenitalismus im Antisexismus, als Fortsetzung zur Feminstischen Theorien und der Besprechung/Diskussion von Entwicklungen wie der Queertheorie widmen.
Auch dazu kann sich gerne gemeldet werden um ggf. gemeinsame Informations und Diskussions-Veranstaltungen vorzubereiten.
Kontakt siehe oben.

Buchbesprechung am 26.4. – Lesung von Auszügen aus: Peter Bierl, Friedrich Burschel (Hg.) – Schwundgeld, Freiwirtschaft und Rassenwahn – Kapitalismuskritik von rechts: Der Fall Silvio Gesell

Politsalon am 26.4. im Vetomat ab 19Uhr – Buchbesprechung

Workshop zum neuen Buch von Peter Bierl (Autor) und Friedrich Burschel (Hrsg.)

Schwundgeld, Freiwirtschaft und Rassenwahn – Kapitalismuskritik von rechts: Der Fall Silvio Gesell

http://www.konkret-magazin.de/tl_files/konkret_texte/sidebar/57k.jpg

“Dieses Buch kommt im richtigen Moment, denn auch unter Linken, Globalisierungskritikern und Kapitalismusgegnern machen sich seit Jahren, in letzter Zeit verstärkt durch die irritierenden Umstände der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, die falschen Vorstellungen des Freiwirtschaftstheoretikers Silvio Gesell (1862–1930) wieder breit. Und auch wenn Gesell selber dem allgegenwärtigen Antisemitismus seiner Zeit weitgehend abhold war, bieten seine über weite Strecken rassistische Lehre, seine um die Produktionssphäre verkürzte Kapitalismuskritik, seine horriblen Visionen von einem neuen Manchesterkapitalismus, sein Sozialdarwinismus und seine Frauenfeindlichkeit noch heute vielen Verschwörungstheoretikern, rechten und antisemitischen Gegnern eines anonymen »Finanzkapitalismus«, aber eben auch wohlmeinenden und naiven Kritikern von »Geld und Zins« eine ideologische Heimstatt.

Bis heute fehlte eine kritische Gesamtdarstellung der Gesellianer bzw. der Freiwirtschaftsbewegung, ihrer Theorie und Entwicklung, ihrer Vorläufer und ihres aktuellen Einflusses in Deutschland. Sie endlich zu liefern ist das Anliegen dieses Buches, das sich an politisch und historisch Interessierte und Aktivisten in Gewerkschaften, Bürgerinitiativen, antifaschistischen und globalisierungskritischen Gruppen wendet.

Der Autor
Peter Bierl ist ein Journalist aus Süddeutschland, der vor allem mit seinem Standardwerk Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister. Die Anthroposophie Rudolf Steiners und die Waldorfpädagogik Aufmerksamkeit erregt hat. Sein Hauptinteresse gilt den verschiedenen Formen von Aberglauben, Esoterik und pseudowissenschaftlichem Unfug auch im linken Diskurs. Seit Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Silvio Gesell und legt nun mit diesem Buch die Summe seiner Erkenntnisse vor.

Der Herausgeber
Friedrich Burschel ist Referent zum Schwerpunkt »Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit« bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin. Er hat unter anderem das Buch Stadt – Land – Rechts. Brauner Alltag in der deutschen Provinz herausgegeben.”

Quelle: http://www.konkret-magazin.de/konkret-texte/texte-archiv/konkret-texte-nr-57.html

Mit der ausdrücklichen Genehmigung des Autors möchten wir – in ganz entspannter Atmopshäre – aus seinem aufregenden, spannenden und äußerst aufschlußreichen neuen Buch (in Abwesenheit) vorlesen, gemeinsam lesen und diskutieren. Also, vor allem die Inhalte – um die es hier geht – sollen besprochen werden. Es geht uns nicht darum ob er in allem was er sagt recht hat und behält, sondern um die Dinge auf die er hinweist und was wir selbst dazu zu sagen haben.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Leute die das Buch noch nicht gelesen haben. Denen möchte damit eine Leseempfehlung sehr ans Herz gelegt sein. Sehr willkommen sind aber gerade auch die Leute die es schon oder in Teilen gelesen haben. Dazu besteht jedoch kein Zwang.

Zum Autor: Peter Bierl ist u.a. bekannt für seine genaue Betrachtung der Anthroposophie Rudolf Steiners und der Waldorfschulen sowie seiner Kritik der besonderen deutschen Verhältnisse dazu.
Vgl.: Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister –
http://lese-fetischisten.blogspot.de/2009/06/wurzelrassen-erzengel-und-volksgeister.html

Er kommt im weitesten Sinne aus der undogmatischen radikalen Linken, war Redakteur bei der Zeitschrift ÖkoLinX in den 1990er Jahren und damals in der Ökologischen Linken, aus der er später wieder austrat.

In der linken Szene gilt er im weitesten Sinne als kritischer Anarchist (Anarchokommunist oder kommunistischer Anarchist) und dezidierter Kritiker. Wie er sich selber sieht oder selbst bezeichnen würde ist uns leider nicht bekannt. Das tut aber auch wenig zur Sache. Und vermutlich legt er auch selbst keinen so großen Wert auf diese Bezeichnungen.

Rechte, insbesondere Anthros, Esos und die sog. Evolutionären Humanisten, Tierrechtler_innen, Tierbefreier_innen, Antispes sowie Gesellianer_innen u.a. regressive bis reaktionäre Kapitalismuskritiker_innen, können ihn aus gewissen – aber von ihm sehr wohlbegründeten – Gründen nicht leiden.
Vielen bauch- und bewegungsorientierten vermeintlichen Linken hat er irrationale Vorstellungen und Verwirrungen aufgezeigt, vorgeführt und erkenntlich gemacht. Einige hat das zur Desillusionierung, Aufklärung und Erkenntnis gebracht, andere mögen ihn darum umso weniger. Selbst seine ehemaligen GenossInnen.
Das wollen wir aber garnicht zum Gegenstand machen.
Der Inhalt interessiert umso mehr.
Denn das alles im Background dazu zu wissen kann das Lesen seines neuesten Werkes bloß umso interessanter machen.
Es geht deswegen nicht um die Auseinandersetzung mit den falschen Vorstellungen anderer, sondern um die schonungslose und sachliche Kritik an, sowie die Beschäftigung mit der Materie.
Namentlich Freiwirtschaft und Schwundgeld, Tauschringe, etc., usw..
Dabei möchten wir der aufgemachten sich historisch und politisch begründenden Logik sowie Gliederung des Buches folgen.

Zum Buch:
http://ps.vetomat.net/wp-uploads/2013/04/0001.jpg
http://ps.vetomat.net/wp-uploads/2013/04/0002.jpg
t.b.a.

Bestellbar z.B. über Buch.de, o.ä. sowie im gut sortierten Buchladen um die Ecke, der Programmbuchhandlung oder jedem guten und aktuellen Infoladen.
Wer es sich nicht leisten kann bekommt das Buch auch über jede gute Bibliothek (als Fernleihe, o.ä.).
Oder bildet Lesegruppen.

Mehr von und zu Peter Bierl:
Artikel von ihm in der Jungle World – http://jungle-world.com/suche/?s=Peter%20Bierl
Beiträge im Audioarchiv – http://audioarchiv.blogsport.de/tag/peter-bierl

Andere nette und nicht so nette Veranstaltungen von Dritten (Empfehlungen II), Berichte, Nachblende, etc.

Junge Linke, Jimmy Boyle, et. al. trumpfen derzeit, d.h. dieses Jahr wieder mit der Fortsetzung ihrer stets gelungenen Dauerveranstaltungsreihen auf.
Visit: http://junge-linke.org/

Siehe auch: Ankündigungstext zum 8.5.12 von Jimmy Boyle im Onlinestressi
Erreichbar: Agitare Bene” …

U.a. die Sprache die die “Jungen Linken” dazu benutzen fällt dabei ebenso stets durch sehr sympathisches Vokabular auf.

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Ebenso beachtlich sind z.B. die Veranstaltungen der Gruppe Associazione Delle Talpe in Bremen, die leider weit weg sind, und die Veranstaltungen der AL in Köln (nicht zu verwechseln mit dieser GAL die es mal hier in Berlin gab), die leider noch weiter weg sind. …

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Daneben ist zum nächsten kommenden Wochenende in Berlin ein “Watch your back…” anzumerken für Alle die sich zum 12. Mai bei dem ominösen Sternmarsch mit den Bauchlinken bewegen wollen. Bietet doch die sog. Nachbereitung der “Revolutionären Ersten Mai Demo” (sog. 18Uhr-Demo) mindestens auch einigen Grund zur Sorge, daß es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um fehlgezündete “Sprengkörper” von Freaks aus den sog. “eigenen Reihen” – wie es “ZK” vielleicht noch sagen würden – handelt, so wie einen gewissen jungen “Bialke” z.B., der sich selbst versucht als “autonom” oder “anarchistisch” zu begreifen (vgl. auch z.B. Medienberichte über “Rohrbombenzündungen” in Parks im Wedding, sowie sogar an Bushaltestellen), sondern möglicherweise sogar um geplante Anschläge von Neonazis¹, Fundamentalis_Innen, oder anderen Rechten und Reaktionären handeln könnte.
Deswegen davon abzuraten in Zukunft Demos zu besuchen wäre allerdings ebenso verkehrt. Garnicht falsch ist es allerdings zu bemerken, daß sich die Aufrufe zu: “12 Mai Stern Marsch Berlin” [sic!] (in Berlin) allesamt – wieder einmal – sehr krude anhören und um fragwürdiges (wohlwollend höchstens noch reflexhaft zu nennendes) Vokabular zum sog. “Geldsystem”, “Finanzsystem”, etc., anscheinend kaum herumkommen².

Aus Friedrichshain soll ein sog. Demofinger vom Frankfurter Tor aus, ab ca. 14Uhr starten. Siehe: http://12mai-berlin.org/

¹ Zeit Online, 8.5.2012:
“Ein Polizeisprecher schloss nicht aus, dass Rechtsextremisten die Bomben platziert haben. Bereits vor zwei Jahren war Berlin am 1. Mai nur knapp einem Anschlag entgangen. Damals brachten Neonazis aus Aachen mit Glasscherben gespickte Sprengsätze mit in die Hauptstadt. Kurz vor einer Polizeikontrolle warfen sie die Bomben jedoch weg.”

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-05/berlin-rohrbombe-terror

² Aus dem Aufruftext von http://12mai-berlin.org/ entnommen:
“[...] einem unsolidarischen Geldsystem [...]”
“Diese Politik dient nur einer kleinen Elite”
“Für uns steht außer Frage: Politik, Wirtschaft und Finanzsystem müssen völlig neu organisiert werden.”
“Wachstumswahn”
“Raubbau an Tier und Natur”

http://12mai-berlin.org/aufruf/

Da tuen sich doch einige Fragen zum Verständnis von “Politik”, “Geld”, “Finanzen”, “Wirtschaft”,”Wachstum” und “Natur”, sowie dem “Tier”, auf.

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Einen neuen Rundumschlag zur linksradikalen Debatte gibt es wie gewohnt in der Zeitschrift Phase Zwei aus Leipzig. www.phase-zwei.org
Der Titel der aktuellen Ausgabe Nr. 2~42 lautet: »Frühlingsgefühle. Internationale Aufbrüche und ihr linker Widerhall.« Gibt’s jetzt überall im gut sortierten Infoladen und so.
Z.B. hier im Daneben.
http://daneben.blogsport.de/

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Die Wert-abspaltungs-kritikerInnen von der “Kommunistischen Kritik Berlin” (KKB), vormals “WertKritik Berlin” (WKB), setzen ihre Auseinandersetzung mit der Krisentheorie und den Phänomenen des Kapitals am 9.5.12 in der Hellen Panke fort.

“Helle Panke (Kopenhagener Str. 9): Diskussion
Wir setzen unsere einführende Diskussion zur Kontroverse um die wertkritische Krisentheorie fort. Dabei geht es diesmal um Gegenargumente von Michael Heinrich, die er schon seit Ende der 90er zur wertkritischen Krisentheorie geäußert hat. Für EinsteigerInnen und Fortgeschrittene der kommunistischen Gesellschaftskritik. Diesmal im hinteren Raum der Hellen Panke. Einfach beim großen Veranstaltungsraum durchgehen und dann auf der linken Seite weiter in den hinteren Raum. Veranstaltet von der Kommunistischen Kritik Berlin.”

http://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=09052012

Eine nette kleine Gruppe mit der mensch nüchtern gut diskutieren kann. ;)

Lesen im Veto

Im Vetomat gibt es im Hinterzimmer eine gemütliche Leseecke.
Dort findet Ihr verschiedene nette politische Zeitschriften, wie die Phase2, Konkret, Direkte Aktion, Jungle World, Hochschulschriften, AIB, Broschüren verschiedener Inis, Fight Back, u.v.m..
Freundlicherweise werden uns manchmal ausgelesene Magazine vom Infoladen Daneben, sowie von der Antifa Fhain, oder Anderen, zur Verfügung gestellt.
Manchmal finden auch Bücher und kleine Reader über Umwege ihren Weg ins Veto…
Im Fenster steht Belletristik und Anderes, zum Lesen, für die Kurzweil, oder zum Tauschen und Mitnehmen.
Alles was nicht speziell als Lese- oder Ansichtsexemplare gekennzeichnet ist, könnt Ihr, wie Flyer, o.ä., einfach mitnehmen.
Seit Kurzem gibt es sogar eine spaßige Schreibmaschine die gerne mit Schmier- oder eigenem Papier genutzt werden kann.
Sie steht in der Surfecke auf dem Gästerechner.