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Polittresen 31.10. verschoben auf den 14.11.

PS, Polittalk vom Freitag 31.10. wird verschoben auf Freitag den 14.11.

In Planung ist eine Reihe zum politischen Verständnis des Menschen, mit Filmen und Hörbeiträgen sowie Austausch, nach Erich Fromm und Ernst Bloch oder Herbert Marcuse.

Vgl. z.B. “Was ist der Mensch” von Ernst Bloch oder die Dokumentation “Mut zum Menschen” sowie “Humanismus und Psychoanalyse” von Erich Fromm oder Herbert Marcuse; “Der Mensch in einer sozialisierten Welt”.

PolitSalons zum Thema “Sicherheit”

Ergebnisse des PS Plenums vom Fr. 31.1.2014:

Aktuell bereiten wir uns intern auf eine neue Themenreihe zur Betrachtung, Analyse und Diskussion der Begriffe von “Sicherheit” vor.

Am 28.2. werden wir uns dann gegenseitig unsere ersten Ansichten vorstellen und besprechen, bevor wir weiter entscheiden wie wir mit dem Thema weitermachen möchten.
Gruppen und Einzelpersonen die sich mit dem Thema u.a. (z.B.) in politologischer, soziologischer, philosophischer und historischer Hinsicht beschäftigen sind willkommen sich mit uns, für die Vorbereitung weiterer Termine, in Verbindung zu setzen.

Wir werden dazu ggf. auch Gruppen und Einzelpersonen Anfragen und um Inputs bitten oder geeignete Veranstaltungen besuchen.

Danach werden wir uns vorr. ab Juli 2014 einer Betrachtung, Analyse und Diskussion von Antigenitalismus im Antisexismus, als Fortsetzung zur Feminstischen Theorien und der Besprechung/Diskussion von Entwicklungen wie der Queertheorie widmen.
Auch dazu kann sich gerne gemeldet werden um ggf. gemeinsame Informations und Diskussions-Veranstaltungen vorzubereiten.
Kontakt siehe oben.

Wenn die Lösung das Problem ist

(ÖRF) Paul Watzlawik 1987
Anmerkung: Es geht hier nur um den Teil in dem Watzlawik mit “Numerologie” – einem Beispiel eines psychologischen Tricks in einem Zahlenexperiment – seine Theorie von der Konstruktion der Wirklichkeit, wider starre Bezugssysteme (undogmatisch), beweist. Gegen Ende verfällt Watzlawik, der 1987 auf einem Bildungshof der evangelischen Landeskirche BaWü in Stuttgart spricht, leider in apologetischen Nonsens zu Gott und philosophiert antistrukturalistisch (antisystemisch) über die Einfachheit der Individualität von Lösungen von Problemen in der Welt, wenn doch nur mehr Nächstenliebe praktiziert werden würde. Er gibt damit leider dem Individuum die Schuld und bürdet – damit indirekt – dem Menschen die volle Verantwortung für sein (jegliches) Handeln auf, wo er vorher noch selbst den Beweis erbrachte, daß Menschen auch scheinbar irrational aber doch gleichzeitig genuin rational handeln können und es (leider) um des Überlebens willen auch müssen. Eine Leugnung struktureller Probleme, die hier erstmal nicht näher erläutert werden soll. Dabei ist seine Kommunikationstheorie eine der schönsten Beweise für die besonderen sozialen Fähigkeiten von Menschen.

Aus dem Text unter dem Video: “Warum finden Probleme, auf deren Lösung Menschen ihre ganze Kraft konzentrieren, dennoch keine Lösung? Anhand vieler anschaulicher Beispiele vermittelt der Psychoanalytiker und C.G. Jung-Schüler Paul Watzlawick in diesem Vortrag seine Thesen, die heute wie vor 20 Jahren sehr bedenkenswert sind.
In den Achtziger Jahren wurde Professor Dr. Paul Watzlawick durch zahlreiche Bücher wie „Anleitung zum Unglücklichsein”, „Irrwege und Umwege”, „Vom Schlechten des Guten” oder „Wie wirklich ist die Wirklichkeit” berühmt.” (youtube.com/watch?v=M7aMmiMrYmU)

Empfehlungen; Wissenschaft und Kritik; Buchvorstellung; Marx Herbstschule; Überschneidungen; VA zum sog. “Turnvater Jahn” am Freitag

Wissenschaft und Kritik
Dieses Jahr veranstalten die Fachschaftsinitiativen der FU Berlin wieder eine Vorlesungsreihe zu Wissenschaft und Kritik. Die erste Veranstaltung “Workshop: Experiment und Diskussion zum Spannungsfeld zwischen Pädagogik und Freiheit” findet am 25.10 um 18 Uhr in der Silberlaube in L113 statt. Das weitere Programm findet ihr unter www.wissenschaft-und-kritik.de.vu

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Der Marxismus – Wissenschaft, Bewegung, Weltanschauung?
Eine Buchvorstellung & Diskussion mit Michael Heinrich und Ralf Hoffrogge am 02. November ab 18 Uhr in Raum L113 (Seminarzentrum in der Silberlaube). Veranstalten von der Hochschulpolitischen Linken und dem AStA FU. Mehr Infos unter http://www.hopoli.blogsport.eu
http://hopoli.blogsport.eu/files/2011/10/ankuendigung.png

Zu Michael Heinrich – http://www.oekonomiekritik.de/
Zu Ralf Hoffrogge – http://www.schmetterling-verlag.de/page-17_autor-142.htm

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IV. Marx-Herbstschule – der Fetischismus

In den drei bisherigen Marx-Herbstschulen wurden die drei Bände des Kapital gelesen und jetzt wollen sie sich im Herbst 2011 einem Thema widmen, das alle drei Bände durchzieht. Es ist eines der interessantesten und zugleich rätselhaftesten und wird bis heute kontrovers diskutiert: der Fetischismus.

Dazu wurden Passagen aus allen drei Bänden ausgewählt. Es wird also nicht nur um den berühmten Fetischcharakter der Ware gehen, sondern auch um den Geld- und Kapitalfetisch bis hin zum zinstragenden Kapital (G-G´) als der „äußerlichste[n] und fetischartigste[n] Form“ (Kapital Bd. III) des Kapitalverhältnisses. Des Weiteren wird es darum gehen, die Unterschiede zu klären zwischen dem Fetischismus einerseits und Begriffen wie Verdinglichung, Entfremdung, Verkehrung, Objektivierung, Ideologie, Mystifizierung, notwendig falsches Bewusstsein, etc..

Anmelden könnt ihr euch bei herbstschule[äd]top-berlin[dod]net.

Programm und mehr unter http://www.marxherbstschule.net

29.10., 20 Uhr: Podiumsdiskussion
Die Kritik des Fetischismus
mit Hendrik Wallat, Kornelia Hafner und Diethard Behrens.
Flutgraben e.V., Am Flutgraben 3 (auf dem Arena-Gelände an der Schlesischen Straße zwischen U Schlesisches Tor und S Treptower Park)

Und wer dann noch kann: 29.10.11 Party im ://about blank (Ostkreuz)

marx herbstschule plakat

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Eigentlich sollte Mensch ja keine Tipps zu anderen VAs geben die ausgerechnet am selben Abend wie die Eigene stattfinden. Hier wirds aber trotzdem gemacht, weils so gut ist:

“Ein deutsches Ur-Muhen”. Knut Germar über Friedrich Ludwig Jahn.*
*Freitag, 28. Oktober um 19:00 Uhr in** der Galerie der Amadeu Antonio Stiftung (Linienstraße 139)
Friedrich Ludwig Jahn zählt zu jenen als Nationalhelden verehrten Personen, deren guter Ruf vom nationalsozialistischen Deutschland in die alte
Bundesrepublik und vor allem in die DDR hinübergerettet wurde. Besonders im Osten, aber auch in anderen Teilen der Republik wird ihm auch heute noch große Verehrung entgegengebracht. Jahn sei nicht nur der „Schöpfer der
nationalen Turnbewegung, die […] zur Herausbildung des Geräteturnens als Weltsportart führte“ und damit ein Vordenker „einer modernen bürgerlichen Körpererziehung“, wie die „Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft“ stellvertretend für die Bewunderer des sogenannten „Turnvaters“ schreibt.
Seine Wahl zum Abgeordneten des Frankfurter Paulskirchenparlaments im Jahr 1848, so werden seine Fans nicht müde zu betonen, zeichne ihn zudem als
aufrechten Demokraten aus. Warum Jahn jedoch entgegen der landläufigen Meinung weder ein harmloser Sportler noch Demokrat war, und warum die Völkischen ihn zu Recht als ihresgleichen feierten, wird der Vortrag erläutern.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne ‘Sport ohne Turnväter’ statt. Knut Germar lebt in Halle. Er ist Autor und Redakteur der Zeitschrift „Bonjour Tristesse“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus der Galerie der Amadeu Antonio Stiftung statt.

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/start/

Weil wir das meiste davon aber schon kennen, uns auch so solidarisch und sympathisierend dazu verhalten können und unseren Abend schließlich auch schon lange feststehen haben, etwas Regelmäßigeres machen und uns auch mal entspannen wollen und uns außerdem auch schon vorbereitet haben, sind wir am Freitag Abend trotzdem/sowieso/und überhaupt im Vetomat.
Also. Bis dann!

(Nag, nag, … http://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=28102011)

Stichpunkte vom Offenen-Antifa-Cafe im Vetomat am 20.10.2011, Thema: Neues Buch zur Wehrmachtsdebatte

Vorgestellt und kritisch besprochen wurde das Buch von Sönke Neitzel und Harald Welzer: “Soldaten – Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben”. In diesem werten die zwei früher geheime Abhörprotokolle, der Alliierten, von in Gefangenschaft geratenen deutschen Soldaten sozialwissenschaftlich aus und stellen bedenkliche (sozio- und psychologische) Vergleiche mit modernen Kriegen an.
Dazu wurden Auszüge aus dem Buch vorgelesen und anschließend kritisch kommentiert.
Es ging dabei u.a. um die Frage des eigenen Bewusstseins der deutschen Soldaten der Wehrmacht für Kriegsverbrechen, z.B. nach der “Haager Landkriegsordnung” von 1907, aber auch um ihre allgemeinen Moralvorstellungen. Wobei der Sonderfall (der “deutsche Sonderweg”) unabhängig vom sog. Kriegsrecht zu berücksichten ist.
Leider ging es in dem Buch, wie von der Antifa auch schon angekündigt, weniger um die Besonderheit der deutschen NS-Ideologie, die laut dem Buch für die Verbrechen und Vergehen angeblich keine tragende Rolle spielte. Vielmehr wurde der verschroben konditionierte “Sportsgeist” und Ehrgeiz der Wehrmachtssoldaten zunächst durch Zitate in den Vordergrund gestellt. Dabei fiel sofort auf, daß die geheim abgehörten Soldaten in ihren Gesprächen während der Gefangenschaft z.T. mehrmals in wenigen Sätzen die Worte “Spaß” bei der Beschreibung eindeutiger Mordtaten benutzten. Das sollte nicht (allein) als verrohter Sprachgebrauch von “unpolitischen” Auftragstätern oder von Männern in Gefangenschaft verharmlost werden.
Die Antifa Friedrichshain (AFH) schreibt dazu in ihrer Ankündigung: “Sönke Neitzel / Harald Welzer kommen schließlich nach Betrachtung der Soldatengespräche zu einer provokanten These: Die nationalsozialistische Ideologie habe danach eine weit geringere Rolle für das Morden der deutschen Soldaten gespielt als dies bislang in der Wissenschaft vertreten wurde. Einzige Ausnahme [sind] die Massenerschießungen an jüdischen Zivilisten.”
Es wurden bei den Kriegsverbrechen der Wehrmacht auf vereinfachte Ansichten – von “einfachen Leuten” – und Bemerkungen hin zu einem Sportkult gemacht und auf das Denken des sog. Berufsethos, des unbedingten Gehorsams, der Disziplin, “Soldatenehre” und Autoritätsgläubigkeit verwiesen.
Die heutigen friedrichshainer AntifaschistInnen fanden das zwar auch sehr problematisch, jedoch konnten sie an dem Abend keine genauere Erklärung für die Vorgehensweise der im Buch beschriebenen, abgehörten, Soldaten, z.B. beim Abschuß von Wohnhäusern, Autos und Menschen der britischen Zivilbevölkerung geben, als daß die Soldaten in der Absicht handelten alle mit dem “Feind” kollaborierenden gleich zu töten und wie aus dem Buch zitiert wurde dem “Spaß”, bzw. der höheren Abschußquote wegen handelten, um möglichst schnell das Ritterkreuz zu bekommen (“positive Konditionierung durch Orden”), bevor der Krieg vorbei gewesen wäre. Vor dem zweiten Weltkrieg habe es ca. zehn, nach dem Krieg ca. 35 Orden gegeben.
Sehr grausam waren zunächst die Zitate der Schilderungen der Soldaten von ihren eigenen Kampfaktionen. Als der Befehl gekommen sei Notabwürfe zum abdrehen zu machen berichteten ehemalige NS-Bomberpiloten Wasserminen auf Häuser geworfen und NS-Jagdflieger panzerbrechende (“zwei Zentimeter”) Bordkanonen frontal auf Autos gerichtet zu haben. Ging es ihnen dabei nur um Trophäen und Abschußzahlen anstelle der aus Ihnen sprechenden Vernichtungsideologie? Was ist mit dem Vernichtungswillen gegen “alles Volksfeindliche”?
Später wurde dann zunehmen, durch die Buchauszüge festgestellt wie grausam, abgestumpft und kaltblütig die Soldaten vorgingen und sich selbst zu den Taten der SS verhielten. Die öffentlichen Massenerschießungen kritisierten sie laut den Protokollen nur dann wenn sie ihnen selbst zu nahe kamen oder z.B. das “Leichenwasser” aus den Massengräbern das Grundwasser erreichen könnte, d.h. ihre eroberten Tiefbrunnen (im Osten) zu vergiften drohte.
Sie gaben der SS dazu z.B. selbst den Rat die Erschießungen doch besser in den weiter entfernten Wäldern, anstatt am Stadtrand vorzunehmen.
Einzelne Soldaten beklagten sich bei der Transportaufsicht von russischen Kriegsgefangenen nicht über die unmenschlichen Bedingungen, sondern darüber mit ansehen zu müssen wie sich die Gefangenen “wie Tiere” – aufgrund der schlechten Bedingungen – verhielten, selbst zerfleischten oder gegenseitig aufaßen, nachdem ihre entkräfteten Kampfgefährt(Inn)en von der NS-Zugbewachung erschossen/ermordet wurden.
Das Verhalten an der Ostfront ist dabei viel härter als an der ruhigeren Westfront gewesen. PartisanInnen und Aufständische, sowie GegnerInnen, sind auf grausamste Weise hingerichtet und massakriert worden, das belegen die Protokolle auf genauso eindrückliche Weise, wie daß die Wehrmachtsangehörigen alle bestens über die Massenmorde an den JüdInnen und Anderen bescheid wussten.
Interessant waren auch andere anekdotenhafte Gesprächsauszüge über den Führerkult (“Was der Adolf für einen tollen Schädel hat”) und die Enttäuschung des Führerglaubens gegen Kriegsende. Dazu wurde auch die tausendfache “Fanpost” die Hitler “aus dem Volk” erhalten haben soll erwähnt.
Die Wehrmachtssoldaten hatten allerdings vielfach die Ideologie des totalen Krieges in sich aufgenommen. So sprachen sie in den Zitaten ihrer Berichte von der “Ostfront” sehr wohl davon, daß es dort gegen Ende nur noch um “moralische Gewinne”, nicht mehr um “Geländegewinne” gegangen sei.

In anbetracht solcher revisionistischer Debatten wie damals (’98/99) um die Wehrmachtsausstellung ist es trotz und gerade wegen aller Kritik sehr wichtig solche Bücher zu besprechen.
Das Buch hat laut der Antifa Fhain viele wichtige und damit gute Seiten der Auswertung der Zitate als Primärquellenbelege zu bieten. Allerdings ist es in seinen wertenden Urteilen, zwischen den Zeilen, sehr kritisch zu lesen und zu betrachten.
Außerdem sei der regressive Gehalt in der vergleichenden Darstellung zu modernen Kriegen, wie dem Vietnam- und zum Irakkrieg sehr kritisch zu begutachten, äußerte ein Gast.
In ihrer Schlußfolgerung und dem Fazit äußerte sich davor und danach auch die Vertreterin der AFH entsprechend; daß das Buch besser für antimilitaristische Positionen sei, denn für die direkt antifaschistische Sicht schon sehr bedenklich ist.
Es sei leider “ein negativer Beitrag für die laufende Debatte” – in der sich der Geschichtsrevisionismus nicht nur rechts von sog. Vertriebenen- und Heimatverbänden, sondern auch von Seiten der Bundesregierung und Landesregierungen (vgl. z.B. den profitorientierten, privatisierten, Umgang mit ehemaligen Nazigroßbauten), sowie Vertretenden der Verfassungsorgane und Geheimdienste (VS) zuspitzt, wäre dem noch hinzuzufügen.

Ähnliches kennt Mensch ja bereits von z.B. Guido Knopp, Büchern und Filmen. Vgl.: AIB Nr. 64, Herbst 2004, “Ästhetischer Revisionismus” (http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/64/index.php).

Links:

http://www.verbrechen-der-wehrmacht.de/

http://www.verbrechen-der-wehrmacht.de/docs/ausstellung/kundr.htm#

https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Haager_Landkriegsordnung

https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Wehrmachtsausstellung

http://www.hagalil.com/deutschland/tacheles/m-tach2.htm

http://www.al.uni-koeln.de/info/47/0502.html

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Das Offene-Antifa-Cafe Friedrichshain (OACafe Fh) findet jeden dritten Donnerstag im Monat im Vetomat statt, wird veranstaltet von der Antifa Friedrichshain (AFH) und will auch zu Austausch und Diskussionen anregen. Es soll ein Treffpunkt von und für Antifas sein. Außerdem gibt es immer einen Infotisch und eine kleine Vokü, sowie meistens einen gut vorbereiteten Input.

Kontakt zur Antifa hier im “Kiez”:

http://www.antifa-fh.de.vu/

ANTIFA FRIEDRICHSHAIN (AFH)
POST: AFH c/o Infoladen Daneben, Liebigstr. 34, 10247 Berlin
MAIL: antifa-fh[at]riseup.net PGP-Key: Fingerprint 0C13 3DFF 6A93 25C6 F1AB F9EF 92A5 3E1C DFAC C52F