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Polittresen 31.10. verschoben auf den 14.11.

PS, Polittalk vom Freitag 31.10. wird verschoben auf Freitag den 14.11.

In Planung ist eine Reihe zum politischen Verständnis des Menschen, mit Filmen und Hörbeiträgen sowie Austausch, nach Erich Fromm und Ernst Bloch oder Herbert Marcuse.

Vgl. z.B. “Was ist der Mensch” von Ernst Bloch oder die Dokumentation “Mut zum Menschen” sowie “Humanismus und Psychoanalyse” von Erich Fromm oder Herbert Marcuse; “Der Mensch in einer sozialisierten Welt”.

Wenn die Lösung das Problem ist

(ÖRF) Paul Watzlawik 1987
Anmerkung: Es geht hier nur um den Teil in dem Watzlawik mit “Numerologie” – einem Beispiel eines psychologischen Tricks in einem Zahlenexperiment – seine Theorie von der Konstruktion der Wirklichkeit, wider starre Bezugssysteme (undogmatisch), beweist. Gegen Ende verfällt Watzlawik, der 1987 auf einem Bildungshof der evangelischen Landeskirche BaWü in Stuttgart spricht, leider in apologetischen Nonsens zu Gott und philosophiert antistrukturalistisch (antisystemisch) über die Einfachheit der Individualität von Lösungen von Problemen in der Welt, wenn doch nur mehr Nächstenliebe praktiziert werden würde. Er gibt damit leider dem Individuum die Schuld und bürdet – damit indirekt – dem Menschen die volle Verantwortung für sein (jegliches) Handeln auf, wo er vorher noch selbst den Beweis erbrachte, daß Menschen auch scheinbar irrational aber doch gleichzeitig genuin rational handeln können und es (leider) um des Überlebens willen auch müssen. Eine Leugnung struktureller Probleme, die hier erstmal nicht näher erläutert werden soll. Dabei ist seine Kommunikationstheorie eine der schönsten Beweise für die besonderen sozialen Fähigkeiten von Menschen.

Aus dem Text unter dem Video: “Warum finden Probleme, auf deren Lösung Menschen ihre ganze Kraft konzentrieren, dennoch keine Lösung? Anhand vieler anschaulicher Beispiele vermittelt der Psychoanalytiker und C.G. Jung-Schüler Paul Watzlawick in diesem Vortrag seine Thesen, die heute wie vor 20 Jahren sehr bedenkenswert sind.
In den Achtziger Jahren wurde Professor Dr. Paul Watzlawick durch zahlreiche Bücher wie „Anleitung zum Unglücklichsein”, „Irrwege und Umwege”, „Vom Schlechten des Guten” oder „Wie wirklich ist die Wirklichkeit” berühmt.” (youtube.com/watch?v=M7aMmiMrYmU)